Was ist mein Haus wirklich wert?

Was ist mein Haus wirklich wert?

Wenn man eine Immobilie besitzt, fragt man sich früher oder später:

Was ist mein Haus wirklich wert?

Sie wollen vielleicht nicht unbedingt wissen, was  ihr Haus ganz genau, aber was es ungefähr wert ist.

Rein formal könnte man die Frage: "Was ist mein Haus wirklich wert?" so beantworten:

Sie ist so viel wert ist, wie ein anderer dafür zahlen will.

Aber es gibt auch konkretere Kriterien, die Einfluss darauf haben, was ihr Haus attraktiv für jemanden machen könnte, der es haben bzw. kaufen will.

Was macht den Wert einer Immobilie aus?

Bekannt wird den meisten sein, dass die Lage eine große Rolle dabei spielt. Damit ist die Region und auch das direkte Wohnumfeld der Immobilie gemeint. Interessant ist es, ob es zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und eine gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz gibt.

So könnte das gleiche Haus aber an verschiedenen Standorten jeweils einen unterschiedlichen Wert erzielen. Es gibt also durchaus verschiedene Frage nach dem Wert Ihres Hauses. 

Der bauliche Zustand

Der Wert eines Hauses wird meist nicht von der Innenausstattung bestimmt. Zu der Lage des Objekts kommt dann auch noch der bauliche Zustand dazu. Dafür muss das Gebäude begutachtet werden. Profis nutzen dafür, vor allem bei Ein- und Zwei-Familien-Häusern oder auch Doppelhaushälften, normalerweise das sogenannte Sachwertverfahren. Dabei wird geschaut, was die Immobilie heute üblicherweise kosten würde, wenn sie im gleichen Standard errichtet werden würde.

Vom Alter des Hauses hängt es dann ab, ob man als Verkäufer Abschläge einrechnen muss. Hierbei gilt meistens die Regel, dass man bei einem massiven Wohnhaus einer üblichen Nutzungsdauer von ca. 80 Jahren ausgeht.

Wenn ein Massiv-Haus also schon 40 Jahre alt ist, hat es bereits schon die Hälfte seines ursprünglichen Werts eigentlich verloren. Aber ein Gutachter kann, je nach Zustand, ein Objekt auch jünger oder älter bewerten. Renovierungen und Sanierungen können sich also bei der Wertsteigerung/Werterhaltung lohnen.

Bei Verkaufsabsichten einen Makler mit ins Boot nehmen

Wer seine Immobilie zu einem guten Preis verkaufen möchte, der kann einen seriösen Immobilienmakler hinzuziehen. Dieser kann bei der Suche nach einem geeigneten Käufer auch viel Zeit und Nerven sparen. In diesem Zusammenhang kann man zum Beispiel den Anbieter engelvoelkers.com, den man in Ingolstadt finden kann, nennen. Der Immobilienmakler wäre dann für den Verkauf oder auch für eine Vermietung der Immobilie zuständig.

Wenn es um den Verkauf geht kann man erwarten, dass der beauftragte Makler sämtliche Dinge übernimmt, die mit der Vermittlung des Käufers in Verbindung stehen. So können alle organisatorischen und administrativen Arbeiten abgenommen werden. Zu den Tätigkeiten gehören zum Beispiel das Schalten von Inseraten in Online-Immobilienbörsen und das Inserieren in den lokalen und regionalen Print-Medien.

Auch wird ein Makler die ersten Kundenanfragen beantworten. Wenn es sich um einen erfahrenen Makler handelt, wird dieser auch schon weniger potente Kunden aussortieren. Besichtigungstermine wird ein Immobilienmakler ebenso durchführen und auch später für offene Fragen der Interessenten zur Verfügung stehen.

Warum die Ausstattung des Hauses Geschmackssache und meist wenig wert ist

Bei der Ausstattung des Hauses machen Sie sich als Antwort auf Ihre Frage: "Was ist mein Haus wirklich wert?" auf eine vielleicht unangenehme Überraschung gefasst.

Wer auf seine liebevoll ausgesuchte Holzvertäfelung, den fachmännisch angelegten Ziergarten oder den sehr teuren Natursteinboden setzt, könnte enttäuscht werden. Denn all das hat mit dem Wert des Hauses erst einmal nichts zu tun. Diese subjektiven Ausstattungsmerkmale spielen bei der Wertermittlung keine Rolle. Man kann aber Glück haben, dass man einen Interessenten findet, der die gleichen Vorlieben teilt.

Es muss einem klar sein, dass man als Verkäufer in der Einrichtung einen viel höheren Wert als der Käufer sieht. Die Kunst als Noch-Besitzer ist es, das Geschäft ganz nüchtern zu betrachten. Eher selten wird ein Verkäufer seinen Kaufpreis und alles in die Immobilie Investierte wieder herausbekommen.

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© Rosel Eckstein  / pixelio.de

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