Zwei Hunde halten - was gibt es zu beachten

Zwei Hunde halten bringt ein paar Besonderheiten mit sich.

Wenn Sie nicht nur einen, sondern zwei Hunde halten wollen, haben Sie mehr Freude, aber auch müssen auch einige Besonderheiten beachten.

Das geht schon bei den Futternäpfen los. Aber wenn Sie zwei Hunde halten wollen, sollten beide Hunde auch genügend Platz haben. Das gilt besonders für die Schlafplätze der beiden Hunde. Denn jeder Hund braucht definitiv sein eigenes Revier.

Zwei Hunde brauchen zwei Futternäpfe

Der wichtigste Grund für zwei Näpfe ist sicherlich der, dass Sie dadurch dem Futterneid und Kampf um´s Fressen vorbeugen können. Streitereien lassen sich zwar auch bei zwei Näpfen nicht komplett verhindern. Aber bei einem gemeinsamen Fressnapf wären sie quasi vorprogrammiert.

Wichtig ist also: Wenn ihre Hunde sich wohl wohl fühlen sollen, braucht jeder der beiden Hunde seinen eigenen Hunde Napf.

Natürlich sind zwei möglichst hübsche Näpfe auch angenehm anzusehen für Sie als Hundehalter. Das wichtigste bei einem Hundenapf ist aber, dass er funktional ist. Was vor allem meint, dass er die richtige Größe für den Hund hat.

Achten Sie also unbedingt darauf, dass jeder der Näpfe groß genug ist für den jeweiligen Hund. Die komplette Mahlzeit sollte halt reinpassen und auch beim Fressen sollte nicht andauernd etwas daneben gehen. Das heißt natürlich auch, dass zwei Hunde, die nicht gleich groß sind, auch entsprechend kleinere bzw. größere Näpfe brauchen.

Ein weiterer Vorteil von zwei Futternäpfen ist, dass Sie den Überblick behalten, wie viel jeder der beiden Hunde tatsächlich frisst. Das ist besonders wichtig, wenn ein Hund mal krank werden sollte.

Übrigens: Größere Hunde mögen es, wenn ihr Futternapf leicht erhöht steht, was zum Beispiel mit einer Futterbar realisierbar ist. So schont ein größerer Hund seinen Rücken beim Fressen. 

Zwei Hunde, zwei Näpfe, das gilt auch für den Garten

Bei nur einem Hund ist Herrchen oder Frauchen extrem wichtig

Wenn Sei einen Garten haben, in dem die Hunde sich austoben können, trägt das ganz sicher dazu bei, dass ihre Hunde sich wohl fühlen. Der Garten ist für einen Hund ein eigenes Revier, das er verteidigen und in dem er sich sicher fühlen kann.  Es gibt sogar Hundehalter, die es ihren Hunden ermöglichen können, den ganzen Tag über draußen zu verbringen. Dann ist es wichtig, dass ihre Vierbeiner auch eine Futterstelle haben, die für den Garten geeignet ist.

Leicht zu reinigen und robust müssen sie sein und sollten auf alle Fälle spülmaschinenfest sein. Und auch im Garten ist es besser, wenn jeder der beiden Hunde seinen eigenen Futternapf hat.

Wenn Hundenäpfe für den Außenbereich gesucht wird, spielt die Witterung eine wichtige Rolle. Die Näpfe stehen vermutlich die ganze Zeit draußen. Wind und Regen, Hitze und Kälte sollten ihm nichts anhaben können, damit es nicht zu Verletzungen beim Hund kommt.

Daher eignen sich beispielsweise Varianten aus Metall oder auch aus Steingut. Eine tägliche Reinigung ist unbedingt wichtig, damit mögliche Futterreste im Napf kein Ungeziefer anlocken, das sich weiter im Garten verbreitet. Gerade Ratten sind hier zu erwähnen, aber auch Fliegen gehen gerne auf Hundefutter.

Tipp: Wenn der Napf auf Stein oder einem anderen harten Boden stehen soll, ist eine Gummierung auf der Unterseite zu empfehlen. Dies hat den Vorteil, dass keine Geräusche beim Trinken oder Fressen entstehen. Zudem rutscht der Napf so weniger über den Boden und richtet keinen Schaden auf der Oberfläche an. Die Gummierung kann auch nachgerüstet werden. Inzwischen gibt es jedoch schon viele Näpfe, die damit von Beginn an bereits ausgestattet sind. Das spart Zeit und Aufwand.

Gartengestaltung mit Hunden

Die Gestaltung des eigenen Gartens ist eine Herausforderung, die viele Menschen zu schätzen wissen. Hier soll möglichst alles harmonieren und gut passen. Ein einfacher Napf aus Metall ist dabei nicht immer die beste Wahl.

Aber dennoch muss nicht darauf verzichtet werden, den Vierbeinern ihren Platz im Garten einzuräumen. Das gilt besonders wieder für die beiden Futternäpfe oder auch für die Hundehütte, die jeder Hund für sich haben will. Eine Möglichkeit, daraus kein großes Thema zu machen ist vermutlich, wenn Sie die Hundehütten selbst bauen

Für die Futternäpfe ist Steingut besonders gut für den Garten geeignet. Aber auch umfunktionierte Muscheln oder Blumentöpfe sind eine gute Idee. Allerdings sollte immer darauf geachtet werden, dass kein Verletzungsrisiko für die beiden Hunde besteht. Zudem ist es möglich, dass andere Tiere an den Napf gehen. Auch diese sollten sich hier nicht verletzen können.

Tipp: Hundehütten selbst bauen.

Zwei Hunde brauchen zwei Schlafplätze

Wenn Sie zwei Hunde halten wollen, brauchen Sie sozusagen alles doppelt. Hunde haben, deutlicher als die meisten anderen Haustiere, einen ausgeprägten Instinkt für ihr Revier. Und dieses Revier wird dann auch instinktiv verteidigt. Das gilt nicht nur für den Fressnapf und für den Garten, sondern ganz besonders für den Schlafplatz. Wobei wir Menschen was den eigenen Schlafplatz betrifft, auch gut beobachten können, wie wichtig uns diese Rückzugsmöglichkeit ist.

Der eigene Platz dient nämlich nicht nur der Nachtruhe oder einem Nickerchen zwischendurch. Gerade wenn Sie zwei Hunde haben ist dieser eigene Platz auch jederzeit der Ort, an den er sich zurück ziehen kann. Hier kann er sich ausruhen, das Geschehen im Haus aus halbwegs sicherer Entfernung beäugen oder einfach erstmal abwarten.

Die Vorlieben eines Hundes, was den idealen Schlafplatz betrifft, sind wiederum sehr verschieden. Kleinere Hunderassen ziehen sich, ähnlich wie Katzen, oft gern in eine schöne warme kleine Höhle zurück. Andere Hunde mögen eine geräumige Hundematratze, auf der sie sich ausstrecken können. Und wieder anderen Hunden ist es  wichtig, so dicht wie möglich bei Herrchen oder Frauchen zu sein, wenn sie schlafen.

Merke: Ein Platz, der ihm ganz allein gehört, ist für jeden Hund besonders wichtig.

Bildquellen:

© Steve Adcock auf Pixabay / Lenka Novotná auf Pixabay

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