Wärmeschutz ist Klimaschutz - auch im Sommer

Im Sommer wenn die Sonne die Luft aufheizt - Wärmeschutz ist Klimaschutz

Wenn Sie das Wort Wärmeschutz im Zusammenhang mit Klimaschutz hören, denken Sie wahrscheinlich an den Winter und wie Sie es schaffen, dass von der häuslichen Wärme nicht zu viel nach Außen dringt. Doch durch die zunehmenden Temperaturen im Sommer dreht sich dieses Thema in der heißen Jahreszeit um. Dann es gilt nun auch, das Innere des Hauses vor zu intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen.

Wärmeschutz der Innenräume im Sommer mit Klimaschutz in Zusammenhang zu bringen ist ein Problem, das wir in Mitteleuropa erst seit wenigen Jahren haben. Das Aufheizen der Wohnräume zu verhindern, ist besonders effektiv. Andernfalls wäre man eben gezwungen, die überhitzten Räume runter zu kühlen - mit Klimaanlagen, Ventilatoren usw. Klimafreundlich wäre der folglich zusätzliche Stromverbrauch keinesfalls. Und in der aufgeheizten Wohnung irgendwie aushalten, um Strom zu sparen, ist auch keine Lösung.

Wärmeschutz ist Klimaschutz - Jalousien und Rollläden installieren!

Unter diesem Gesichtspunkt ist es effektiver, dass Sie im Sommer Ihre Innenräume vor entsprechender Hitze von außen schützen. Eine praktikable Lösung sind Rollläden. Außenrollläden können Sie sehr gut beim Neubau eines Hause einplanen, speziell zu den Seiten hin, von der die größte Sonneneinstrahlung ausgeht. Steht Ihr Haus bereits ergibt es natürlich keinen Sinn, die komplette Südseite des Hauses umzubauen. Die einfachste Lösung in diesem Fall ist es Jalousien außen anzubringen.

Mit einem Rollo vor dem Fenster erreicht die Hitze gar nicht erst das Fenster selbst.

Außenrollläden sind nicht sehr kompliziert in der Montage und bieten Ihnen viele Vorteile. Die Basisfunktion besteht darin Innenräume zu verdunkeln. Sind die Lamellen fest geschlossen, können Sie so tagsüber völlige Dunkelheit im Inneren ermöglichen. Eine weitere Funktion ist die Wärmedämmung. Die Sonnenstrahlen werden vom Außenrolladen reflektiert bevor sie das Fensterglas erreichen. Das Glas wird also nicht aufgeheizt und gibt keine Wärme nach Innen ab. Übrigens funktioniert dies im Winter genau umgekehrt.

Wärmeschutz hilft dem Klimaschutz - achten Sie auf Wärmequellen!

Cleverer Wärmeschutz bedeutet, die Hitze von außen gar nicht erst in die Wohnung kommen zu lassen. Was in erster Linie tun können, haben wir Ihnen im Abschnitt zuvor erläutert. Doch nicht jeder hat diese Möglichkeiten. Sonnenschutzfolien, die auf Fensterscheiben geklebt werden, können für manche Wohnungen hilfreich sein. Nachteil ist allerdings, dass sie im Winter auch abdunkeln, was dann zu mehr Heizkosten führt.

Ein entscheidender Punkt ist richtiges Lüften. Tagsüber sollten Sie darauf achten, dass sämtliche Fenster und Türen geschlossen sind. Das Lüften im Sommer beginnt, wenn die Temperaturen draußen geringer werden als drinnen. Sorgen Sie für Durchzug, aber achten Sie darauf nicht zwangsläufig im Durchzug zu sitzen. Wer nicht gerade im Erdgeschoss wohnt, hat den Vorteil, dass die Fenster die komplette Nacht geöffnet bleiben können und somit die Räume auskühlen können.

Auch elektrische Geräte erzeugen im Dauerbetrieb Hitze, die sich negativ auf die Innenraumtemperatur auswirken. Nehmen Sie alle Geräte, die nicht wirklich benötigt werden, in den Sommermonaten vom Netz und lassen sie diese auch nicht im Standby. Sogar hier gilt: Wärmeschutz ist Klimaschutz. Überflüssige Geräte im Sommer vom Netz zu nehmen spart nicht nur Energiekosten, sondern trägt zu einem angenehmeren Raumklima bei.

Dämmung von Dach und Fassade

Wenn Sie so oder so gerade dabei sind über Möglichkeiten nachzudenken, um Ihre Räumlichkeiten vor Hitze zu schützen, spielt die Dämmung des Hauses eine entscheidende Rolle. Ein ungenügende Dämmung des Daches führt beispielsweise im Dachgeschoss zu extrem hohen Temperaturen. Auf der Dacheindeckung werden während der Sommermonate Temperaturen um die 80 Grad Celsius gemessen.

Auch eine gut gewählte Dämmung für die Fassade ist äußerst wichtig. Gerade im Moment stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen, da es für einen Umbau Fördergelder vom Staat gibt. Informieren Sie sich dafür am besten bei der KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau - über die staatlichen oder kommunalen Fördermöglichkeiten.

Bildquellen:

© Bruno /Germany auf Pixabay / LoggaWiggler auf Pixabay

Haushaltstipps und Gartentipps für Freude an Haus und Garten