Grillen im Garten – das können Sie im Winter schon vorbereiten

Grillen im Garten ist meist Männersache.
Grillen im Garten ist meist Männersache.

Grillen im Garten – das wird wohl jeder ab und zu tun, wenn er einen eigenen Garten hat. Und wenn die Grillsaison zu Ende ist, kann man sich schon auf die nächste Grillsaison vorbereiten. Den Grill instand bringen oder sich nach einem besseren Grill umschauen ist jetzt am besten. Und den Grillplatz neu gestalten, das machen Sie auch am besten im Herbst oder im Winter.

Grillen im Garten – im nächsten Jahr noch besser!

Wie bei den meisten Produkten ist es auch bei Smokern und Grills so, dass man sie am besten kauft, wenn die Saison sich dem Ende zuneigt. Im Herbst und Winter ist es also am besten, sich nach einem neuen Grill für den nächsten Sommer umzuschauen. Da die Zeit bis zum nächsten Grillfest im Garten nicht drängt, können Sie jetzt außerdem in Ruhe online verschiedene Smoker-Grills vergleichen.

Den Grillplatz für die nächste Grillsaison vorbereiten
Den Grillplatz für die nächste Grillsaison vorbereiten

Grundsätzlich stellt sich ja immer die Frage, ob man in Zukunft elektrisch oder mit Holzkohle beziehungsweise Briketts grillen will. Beide Varianten haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Vor allem in Bezug auf die Gesundheit und den Geschmack des Grillfleischs gibt es bei Grills und Smokern große Unterschiede. Wer sich für einen im Garten fest installierten Gasgrill entscheidet, benötigt nicht nur immer wieder neue Kartuschen, sondern vor allem auch einen feuerfesten und überdachten Grillplatz auf der eigenen Terrasse. Einen schweren Gasgrill lassen die meisten Menschen nämlich bis zum Wintereinbruch im Freien stehen. Sie tragen diesen erst ins Haus oder den Schuppen, wenn Grillen im Garten gar nicht mehr geht, da die ersten Fröste drohen.

Wie groß soll die Grillfläche sein?

Wer einen neuen Grill anschaffen möchte, der überallhin mitgenommen werden soll, vergleicht am besten kompakte Smoker und Grills. Diese gibt es in ganz verschiedenen Ausführungen. Für bis zu drei Personen kann ein kleiner, rechteckiger Grill zum Zusammenklappen sehr gute Dienste leisten. Er passt einfach in den Kofferraum oder auf den Fahrradgepäckträger. Für größere Grillveranstaltungen, die nicht im eigenen Garten oder in der Nähe des Wohnhauses stattfinden, empfehlen sich dagegen eher Rundgrills mit einer kuppelförmigen Abdeckung. Bei jeder Art von mobilem Holzkohlegrill sollte man auf die Belüftung achten. Der Grill sollte also seitlich Öffnungen für eine gute Durchlüftung haben.

Tropft einmal Fett in die Grillkohle, können Sie den Deckel dann einfach auf den Grill stülpen. Dadurch lassen sich die Flammen rasch ersticken, sodass das Grillgut nicht verbrennt. Werden die seitlichen Lüftungsschlitze geöffnet, dringt ausreichend Sauerstoff an die Kohle, eine stabile Grilltemperatur kann bei diesen Smokern also jederzeit aufrechterhalten werden.

Grillen im Garten – einen neuen Grillplatz vorbereiten

Im Winter gibt es nur wenig im Garten zu tun. Haben Sie als Gartenbesitzer noch keinen festen Grillplatz, eignet sich die kühle und dunkle Jahreszeit ideal für Planungen und auch Konstruktionsarbeiten. Sie können zum Beispiel einfache Skizzen mit einer genauen Bemaßung der künftigen Grillfläche erstellen. Und wer seinen Garten mit neuester Technik und moderner Software gestalten möchte, kann online nach einem kostenlosen Programm für Architekten suchen. Mit solchen Architektur-Programmen lassen sich Häuser mitsamt der Inneneinrichtung konzipieren.

In vielen Programmen ist aber sogar die Gestaltung eines Gartens möglich. Der große Vorteil an einer computergestützten Gartenplanung sind die exakten Maße. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass Sie im Frühjahr genau die richtige Menge an Gehwegplatten für Ihre Feuerstelle im Garten kaufen können. Messen Sie den künftigen Grillplatz also möglichst genau aus, damit das Computerprogramm Ihnen exakte Ergebnisse liefert. Möchten Sie quadratische Fliesen verlegen, teilen Sie die errechnete Gesamtfläche durch die jeweilige Länge beziehungsweise auch die Breite der künftigen Bodenplatten. Berechnen Sie dabei an jeder Seite einen Übertrag von 30 Zentimetern und kaufen Sie entsprechend mehr Gartenfliesen.

Wie viele Personen erwarten Sie regelmäßig im Garten?

Auf der neuen Grillfläche im Garten soll freilich nicht nur ein schwerer Standgrill ausreichend Platz finden. Sie möchten mit Ihren Gästen sicher beim Grillen auch nicht auf einer Rasenfläche sitzen, in die Ihre Garten- und Sitzmöbel ständig einsinken. Überlegen Sie bei der Planung Ihrer Bodenplatten also auch, wie viele Personen immer wieder zum Grillen zu Besuch kommen werden. Neben Ihrer engsten Familie sind dies wahrscheinlich gute Freunde, Verwandte und vielleicht Arbeitskollegen sowie liebe Nachbarn. Pro Person rechnen Sie mit einem zusätzlichen Platzbedarf von circa einem Quadratmeter Fläche.

Mit dieser Durchschnittsangabe stellen Sie sicher, dass sich Ihre Gäste nicht zu nahe um den Smoker drängen müssen oder sich gegenseitig auf Ihrem Grillfest auf die Füße treten. Aber auch in nicht so weitläufig planbaren Gärten ist mit ein wenig Geschick eine Grillstelle realisierbar. Grillen auf dem Balkon oder der Terrasse kann eine Möglichkeit sein. Besser ist es oft, wenn sich die Grillstelle nicht zu nahe am Wohnhaus befindet. So lassen sich auch Feuergefahren von vornherein zu vermeiden.

Bildquellen:

© Grillen auf pixabay.com /  little-schuh auf flickr.com

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