Mückenzeit - wie Sie Fliegen, Wespen und Mücken loswerden

Mücken loswerden

Ein paar Tipps wie Sie Fliegen, Wespen und Mücken loswerden sind gerade für die jährliche Mückenzeit sehr hilfreich.

In freier Natur stören Fliegen, Wespen und Mücken meist nicht so sehr.

Anders sieht es schon auf dem Balkon oder der Terrasse oder ihrem Essplatz im Garten aus.

Und während Fliegen die meisten Menschen im Garten oft gar nicht bemerken, kann einen die Fliege an der Wand ganz schön auf den Nerv gehen.

Vor allem wenn es nicht nur eine ist.

Ganz vorbei mit der Tierliebe ist es wenn Mücken es sich im Schlafzimmer heimisch machen.

Wir  zeigen Ihnen, wie Sie diese Störenfriede und insbesondere die lästigen kleinen Mücken loswerden. Und das sieht im Garten natürlich etwas anders aus als in der Wohnung.

Insekten sind nützlich für uns

Die meisten der bei uns heimischen Insekten, insbesondere die Bienen, sind sehr nützlich für uns Menschen.

Hinzu kommt, dass fast alle Insekten die bevorzugte Nahrung von Fröschen und vielen Singvögeln sind. Werden die Populationen der Insekten kleiner oder ganz vertrieben aus unseren Landen haben auch die Vögel keinen Lebensraum mehr bei uns.

Insektizide gegen lästige Mücken, Fliegen, Wespen und Hornissen sind keine vernünftige Lösung. Großflächiger Einsatz von Insektengift ist teilweise, zum Beispiel in Österreich, inzwischen sogar strafbar.

Wespen und Mücken loswerden auf der Terrasse

Mücken loswerden Anders sieht es natürlich in unserem direkten Umfeld aus. Besonders störend sind für die meisten Menschen vor allem Wespen und Mücken. Sie stechen halt und Mücken insbesondere, auch ohne dass man sie ärgert. Sie brauchen tierisches oder eben menschliches Blut für die Aufzucht ihres Nachwuchses.

Und Wespen und Mücken in erster Linie können so manch Abend auf der Terrasse oder die Nachtruhe erheblich beeinträchtigen. Mücken stören die Nachtruhe und die Erholung, während Wespen beim Essen oder bei ruhigen und entspannenden Momenten immer wieder für Gefahren sorgen.

Doch dafür gibt es auch andere Mittel als Gift. Eine bessere Lösung, die lästigen Wespen und Mücken loswerden zu können, sind Gerüche, die diese Tierchen nicht mögen.

Wespen lassen sich ganz gut durch bestimmte Duftstoffe sehr gut und effektiv vertreiben. Wespen mögen zum Beispiel weder den Duft nach frischem oder getrocknetem Lavendel noch den Duft von geschmortem Kaffeesatz. Auch Räucherstäbchen mögen Wespen nicht, wie überhaupt Rauch kleine Insekten grundsätzlich fernhalten sollte.

Mücken lassen sich ebenfalls hervorragend mit verschiedenen Duftstoffen und Aromen vertreiben. Dabei gibt es viele verschiedene Duftstoffe, welche von den Tieren als unangenehm erlebt werden. Darunter fallen unter anderem folgende Pflanzen:

  • Duftpelargonie
  • Gewürzlorbeer
  • Lavendel
  • Katzenminze
  • Tomate
  • Salbei
  • Zitronengras
  • Zitronenmelisse

Sie können diese Pflanzen in ihrem Garten, auf dem Balkon oder nahe der Terrasse zum Beispiel anpflanzen. Zusätzlich können Sie Lavendel, Zitronengras oder Zitronenmelisse auch räuchern. Wespen und Mücken loswerden - aus ihrem unmittelbaren Umfeld ist mit dieser Compi kein Problem.

Auch durch das Verteilen von fertigen Duftölen lassen sich viele Mücken problemlos von der Terrasse oder dem Balkon vertreiben.

Wie Sie in Innenräumen die lästigen Mücken loswerden

Die genannten Düfte können Sie natürlich auch in der Wohnung einsetzen. Nur werden manche dieser Düfte auch von Menschen als eher störend empfunden. Lavendel vielleicht nicht, aber Tomate?

Zudem werden Fliegen und Mücken, aber auch Motten vor allem vom Licht angezogen. Wenn Sie irgend ein Schlupfloch finden oder gar ein offenes Fenster werden sind sie Abends in der Wohnung.

Und wenn sie einmal drin sind, dann hilft auch keine Räucherung mehr, um sie zu vertreiben. Wo sollen sie dann hin? Den Weg durch den Fensterspalt finden sie erfahrungsgemäß nicht oder wenn dann nicht alle. Und: Eine Mücke im Schlafzimmer reicht schon, um morgens mit juckenden Mückenstichen aufzuwachen.

Hier ist der wohl beste Trick, Wespen, Fliegen, Mücken und andere Insekten überhaupt nicht ins Haus oder in die Wohnung zu lassen.

Bewährt haben sich da Fliegen- und Insektengitter, die Sie in den Fensterrahmen kleben. Das hilft oft schon sehr gut. Wenn der Garten oder freie Natur ganz in der Nähe ist, haben sich auch Fliegengitter für Türen als wirksam erwiesen. Als Standard in diesem Bereich gelten Insektengitter aus Fiberglas.

Fiberglas ist reißfest und witterungsbeständig, sodass Sie das Fliegengitter in der Tür ohne Probleme passieren können, ohne dass etwas verrutscht oder entzwei geht. Für Fenster gibt es diese stabilen Schutz gegen Insekten natürlich auch, was den Vorteil hat, dass Sie nicht jedes Jahr die dünnen Fliegennetze spannen müssen.

Auch hier gibt es unterschiedliche Varianten, beispielsweise auch Lösungen für Haustierbesitzer, sodass die Insektengitter kratz- und bissfest ist.

Auch werden verschiedene Insektengitter aus Edelstahlgewebe angeboten, welche eine noch höhere Stabilität bieten und zudem auch gegen kleine Nagetiere optimal schützen. Diese Lösungen sind allerdings deutlich teurer.

Grundsätzlich lassen sich viele Insektengitter zusätzlich mit einem gleichzeitigen Pollenschutz erwerben, welcher bis zu 80 Prozent der Pollen abhält und somit die Innenräume für Allergiker noch angenehmer gestaltet. In diesem Artikel werden die Montage und die verschiedenen Lösungen im Bereich der Insektengitter umfassend beleuchtet.

So locken Sie die Störenfriede nicht an

In der Mückenzeit sollten Sie am besten auf knall bunte Kleidungsstücke verzichten, wenn Sie sich in Mücken- oder Wespennähe aufhalten. Weiße Kleidung zieht beispielsweise deutlich weniger Wespen an.

Auch sollten Sie in der Mückenzeit lieber auf stark duftende Parfums oder Cremes verzichten. Auch diese können die Aufmerksamkeit von Insekten, insbesondere von Bienen und Wespen auf Sie ziehen.

Zudem ist es natürlich ratsam als Schutz vor allem gegen Wespen, wenn Sie nach dem Essen die Teller möglichst früh abräumen.

Mit Licht am frühen Abend und in der Nacht ziehen Sie alle nachtaktiven Fluginsekten an. Sie umschwärmen Lampen und andere Lichtquellen geradezu. Das können Sie sich zunutze machen, indem sie eine helle Lichtquelle in einiger Entfernung von ihrer Terrasse aufstellen. Auf der Terrasse selbst sollten Sie dann aber nur sparsames Licht haben, zum Beispiel eine Kerze.  

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