Ginkgo in den Garten

Blätter von jungen Ginkgo Pflanzen

Sehr junge Ginkgo´s pflanzen brauchen auch im Garten noch etwas mehr Pflege.

Schauen Sie ab und zu, wie es Ihrem Ginkgo Bäumchen geht.

Es braucht noch Schutz vor Frost und zu praller Sonne. Auch Trockenheit verträgt Ihr kleiner Ginkgo im Garten jetzt noch nicht.

Doch sobald die ersten zwei drei Jahre überstanden sind, kann ihrem Ginkgo Baum fast nichts mehr passieren. Ein gut  gewurzelter Ginkgo wächst fast überall – ohne besondere Ansprüche.


Ginkgos, die im Haus überwintert haben, in den Garten pflanzen, wenn:

  • sich das erste Grün zeigt. 
  • kein harter Nachtfrost mehr droht.

Das Ginkgo Bäumchen in den Garten

Junger Ginkgo in meinem Garten
Junger Gingko Baum im Garten

Wenn Sie die folgenden kleinen Tipps für das Pflanzen eines jungen Ginkgo beachten, wird ihr Ginkgo Bäumchen gut angehen.

  • Man sollte den Ginkgo im Frühjahr oder Herbst vom Topf in den Garten pflanzen. Auch ein Ginkgo Baum braucht etwas Zeit, bis er sich an die neue Umgebung gewöhnt hat.
     
  • Der schon kräftige Ginkgo bevorzugt volle Sonne oder teilweise sonnige Standorte. Dann treibt er kräftige Äste aus und wächst schneller als an einem sehr schattigen Ort. Für einen jungen Baum ist es aber am besten, wenn Sie ihn vor zu praller Sonne schützen.
     
  • Der Ginkgo treibt tief in die Erde reichende Wurzeln aus. Als Boden bevorzugt der Ginkgo feuchte, tiefe, aber gut entwässerten sandigen Lehmboden. Rindenmulch braucht der Ginkgo daher nicht. Besser ist es, wenn Sie dafür sorgen, dass der Boden immer gut durchlüftet ist.
     
  • Zum Pflanzen heben Sie, wie bei anderen Bäumen auch, ein Pflanzloch aus. Es sollte etwas vier bis fünf mal so groß wie der Wurzelballen sein.
     
  • Vermischen Sie die Erde mit etwa 1 /3 Kompost.
     
  • Wässern Sie den frisch gepflanzten Baum kräftig.

Pflege des jungen Ginkgo

Ein Bäumchen bis zu etwa drei / vier Jahren ist noch sehr dankbar für die schützende Hände des Menschen. Pralle Sonne und ausgetrockneten Boden verträgt ein junges Ginkgo Bäumchen noch nicht. Sie sehen auch leicht an den Blättern, wie es Ihrem Ginkgo Bäumchen geht. Was können Sie für Ihren frisch gepflanzten Ginkgo Baum tun?

  • Besonders in den ersten Jahren (etwa bis zum Alter von vier Jahren) neigt der Ginkgo zu einem krummen Wachstum. Das kommt daher, dass die neuen Zweige waagerecht vom Hauptstamm austreiben. Versehen Sie deshalb Ihr junges Bäumchen mit einem Pfahl.
     
  • Ausästen müssen Sie einen Gingko eigentlich gar nicht. Höchstens vorsichtig lichten. Sollte Sie also ein Ast besonders stören, dann schneiden Sie ihn direkt am Ansatz ab – keinen „Kleiderhaken“ stehen lassen!
     
  • Wenn Sie den Ginkgo noch in einem Topf halten, halten Sie den Wurzelballen feucht.
     
  • Der junge Ginkgo ist ab einem Alter von vier Jahren etwa frostresistent. Bis dahin: Nehmen Sie die noch sehr jungen Pflanzen bei Frostgefahr ins Haus. (nicht in geheizte Räume stellen, damit das Ginkgo Pflänzchen nicht austreibt).
     
  • Wenn Ihr Ginkgo schon in den Garten ausgepflanzt wurde, sorgen Sie für  feuchten Boden. In trockenen Sommern sollten Sie den jungen Ginkgo ausreichend wässern. Seine Wurzeln reichen jetzt noch nicht so tief, dass er sich selbst mit Grundwasser versorgen könnte. Als Richtwert kann man sagen: Etwa wenn der Ginkgo eine Höhe von sechs Metern erreicht hat, sollten seine Wurzeln tief genug in die Erde vorgedrungen sein.
     
  • Wenn Sie all diese Tipps befolgen, sollte Ihr Ginkgo biloba (so der wissenschaftliche Name) das Auspflanzen in den Garten ohne Probleme überstehen und Ihnen viele Jahre Freude schenken. Sie wissen ja bestimmt, der Ginkgo ist nicht nur genetisch ein sehr alter Baum – er wird auch weit über 1000 Jahre alt.

Bildquellen: 

© haushalt-garten-ratgeber.de

39 Gedanken zu „Ginkgo in den Garten“

  1. Ginkgo
    Guten Tag,
    muß man immer zwei Ginkgobäumchen pflanzen, also ein Weibchen und ein Männchen, damit der Ginkgo überlebt?
    Danke
    Lg Majcen

    Antworten
  2. Ein Ginkgo reicht
    Hallo Majcen;

    nein, das ist nicht nötig.
    Ginkgo-Bäume gedeihen sehr gut auch ganz einsam. Sie brauchen keine Verwandten in ihrer Nähe.

    Einen weiblichen und einen männlichen Ginkgo zu unterscheiden wäre übrigens auch erst möglich, wenn die Bäume schon an die 20 Jahre sind. Vorher unterscheiden sie sich nicht.

    Dann viel Freude mit ihrem Ginkgo – meine gedeihen prächtig.

    Angela

    Antworten
  3. Ginkgo Umpflanzen
    … hat der Ginkgobaum eine Pfahlwurzel, die tief in das Erdreich geht oder sind weitere Wurzeln die z.B. Erdwärmekollektoren beschädigen können, vorhanden?
    Die Kollektoren liegen ca. 1,5 Merter im Erdreich
    Ist es möglich eien ca. 6 Jahre alten Ginkgo noch umzupflanzen.
    Wenn ja, was müssen wir beachten?

    Mit freundlichen Grüßen
    Fam Franke aus Wandlitz

    Antworten
    • Ginkgo Baum Wurzeln
      Hallo Familie Franke;

      ein junger Ginkgo bildet zunächst eine Pfahlwurzel aus. Mit ca acht Jahren hat sie schon eine Länge von über einem Meter. Wie lang die Pfahlwurzel in den Boden reicht, hängt vor allem vom Grundwasser-Pegel der Umgebung an. Der Ginkgo sorgt halt erstmal für Wasser-Anschluss.

      Später bildet der Ginkgo dann auch ein weit ausladendes Wurzelwerk aus – um dem Baum Halt zu geben.

      Ist Ihr 6-jähriger Ginkgo normal gewachsen, dürfte die Pfahlwurzel auch schon etwa einen Meter tief in die Erde gehen. Das in die Breite gehende Wurzelwerk ist vermutlich erst im Ansatz ausgebildet.

      Umpflanzen können Sie den Ginkgo in diesem Alter noch recht problemlos.

      Wichtig ist dabei, so viel wie möglich vom ausladenden Wurzelwerk zu erhalten und möglichst die komplette Pfahlwurzel auszugraben.

      Viel Erfolg mit ihrem Ginkgo

      Angela

      Antworten
  4. kleiner Ginkgo schwächelt
    Hallo Angelika,

    ich habe im April einen sehr jungen Ginkgo, ca. 30 cm, geschenkt bekommen. Vor der Übergabe wurde er vom Balkon in einen Innenraum gebracht und dort drei Wochen lang offensichtlich zu viel gegossen. Bei mir steht er geschützt auf der Terrasse. Er ist nicht eingegangen, sieht aber sehr mickrig aus und wächst auch nicht. Was kann ich für ihn tun?
    Danke

    Herzliche Grüße
    Hazel-Anne

    Antworten
    • Ginkgo umtopfen
      Hallo Hazel-Anne

      das klingt so, als ob der Boden durch zu vieles Gießen übersäuert wurde anders Schaden genommen hat. Möglicherweise sind auch die Wurzeln des Ginkgo schon angefault.

      Mein Tipp: Ich würde den den kleinen Ginkgo-Baum umtopfen.

      Erde: normale „Einheitserde“ – mit etwas Sand vermischt.

      Wasser: Mäßig feucht halten, sodass die Wurzeln weder vertrocknen noch verfaulen.

      Zeitpunkt:
      Optimal sobald der Blätter – oft alle an einem Tag – abgeworfen hat.
      Wenn Ihr Ginkgo die Blätter hängen lässt oder sonst Anzeichen macht, wegzumickern, dann so schnell wie möglich.

      Herzliche Grüße zurück
      Angela

      Antworten
  5. Gingo 4 Jahre im Topf erhalten!
    Hallo ,ich habe eine Gingobaum ungefähr 2-4 Jahre alt im Topf geschenkt bekommen .. Möchte ihn in den Garten verpflanzen …er stand bis jetzt immer in geschlossenen Räumen ..Wie mache ich das am besten ?
    LG E. Völkl

    Antworten
  6. Gelbe Ginkgo Blätter
    Hallo,
    habe seit ca. 3 Jahren eine Pflanze in einem hohen Terakottakübel
    auf meiner Terasse. Sie hat auch problemlos dort überwintert, hatte
    sie lediglich mit etwas Tannenreis geschützt. Sie ist inzwischen
    so ca. 50 cm hoch und wähst mit Abzweigungen in die Breite.
    Im Moment hat sie an ein paar Ästen gelbe Blätter.
    Was könnte ihr nicht gefallen?
    Liebe Grüße
    Helgoline

    Antworten
    • Ginkgo mickert ?
      Hallo Helgoline;

      möglicherweise fehlt dem Bäumchen Wasser? In Kübeln trocknet die Erde schneller aus.

      Doch sicher gießen Sie die Pflanze ausreichend. Daher vermute ich, dass es dem Bäumchen gut täte, in die Erde zu kommen. Der Ginkgobaum bildet in den ersten Jahren eine Pfahlwurzel aus – bis er das Grundwasser erreicht.

      Grüße an Ihren Ginkgo
      Angela

      Antworten
  7. Ginkgo 30 cm jetzt noch in den Garten pflanzen
    Hallo ,

    ich habe dieses Jahr einen Ginkgobaum geschenkt bekommen, er entwickelt sich prima. Mittlerweile hat er wie es sich gehört gelbe Blätter bekommen, da ja der Herbst naht.

    Nun meine Frage, kann ich den Ginkgo noch in den Garten pflanzen? Oder soll ich ihn lieber im Topf überwindern und nächstes Jahr erst ins Freie pflanzen? Würde er den strengen Winter überleben?

    Viele Grüße Angela

    Antworten
    • Ginkgo 30 cm auspflanzen?
      Hallo Angela 🙂

      30 cm – das ist schon arg klein, könnte schief gehen, wenn der Winter so kalt wie die letzten beiden wird.

      Besser, noch ein Jahr im Haus überwintern lassen.
      Aber auch hier: Achtgeben – nicht in geheizten, sondern in kühlen Räumen. Flur oder Treppenhaus, wenn du bei Ihnen nicht geheizt sind.

      Ab und zu ein wenig gießen, vielleicht alle 14 Tage ein paar Schluckchen Wasser, sodass der Wurzelballen nicht austrocknet. Nässe bekommt ihm aber des Winters auch nicht.

      Erholsamen Winterschlaf wünsch ich „euch“
      Angela

      Antworten
  8. Ginkgo schneiden
    grüezi Angela
    Ich hebe einen Gingko vo 2meter im Garten. Soll und darf ich ihn zurückschneide und wenn ja wie?
    Liebe Grüsse und vielen Dank
    Yvonne

    Antworten
    • Ginkgo nicht schneiden
      Hallo Yvonne;

      Kurze Antwort: Soll nicht. Darf schon.

      Etwas ausführlicher:

      Wenn der Ginkgo grad mal 2 Meter groß ist und es nicht unbedingt sein muss, würd ich ihn nicht zurückschneiden.

      Es sei denn, einzelne Äste gehen zu sehr in die Breite. Dann schneide den störenden Ast bis auf zwei Augen (Knospenansätze) zurück.

      Ansonsten braucht´s der Ginkgo für sein Wachstum eigentlich nicht, zurückgeschnitten zu werden.

      Grüße an deinen Ginkgo
      Angela

      Antworten
  9. mein gingko soll verschwinden…..was tun ??
    hallo, ich habe auf einem urnengrab seit drei jahren einen gingko den ich hege und pflege.
    derzeit ist er in etwa so um 170cm hoch. jetzt wurde mir von der friedhofsverwaltung gesagt, der gingko müsse entfernt werden, da er zu groß sei, werde.

    meine frage ist, kann ich den ginko in einen großen topf umsiedeln und ihn so quasi *bonsaitechnisch behandeln…. rückschnitt usw. und kann er dann dennoch draussen überwintern ???

    freue mich über antwort , da ich jetzt schnell handeln muss…..
    lieben gruß
    gisella

    Antworten
    • Ginkgo umpflanzen in Topf
      Hallo Gisela;

      mit Bonsai kenne ich mich nicht aus. Habe ich nie gemacht und habe es auch nicht vor.

      Überwintern im Topf – allgemein: Die Töpfe müssen sehr gut eingepackt werden, aber auch das hilft nur bis zu mäßigem Frost, der zudem nicht allzulange anhalten darf.

      Sobald der Forst zu stark oder zu lange ist, friert die Erde im Topf (anders als im Erdreich, das ja nur an der Oberfläche gefroren ist) durch. Und das war´s dann mit der Topfpflanze.

      Ich jedenfalls hole alle meine Töpfe spätestens bei Frost in den Flur.

      Antworten
  10. Gingo umpflanzen
    Hallo, wir haben einen ca. 6 Jahre alten Gingo und wir müssem ihn aus Platzgründen umpflanzen. Ist es im Frühjahr oder Herbst günstiger ? Der neue Standort ist sonnig und sehr frei, der alte Standort sehr schattig und recht beengt.

    Antworten
    • Ginkgo umpflanzen
      Hallo;

      ihren Ginkgo können Sie im Frühjahr oder im Herbst umpflanzen.
      Geht beides.

      Das Umpflanzen im Herbst hat den Vorteil, dass der Ginkgo sich erstmal an seine neue Umgebung gewöhnen kann (sprich: sich verwurzeln kann) ehe er dann austreibt. Wozu er ja Kraft braucht.

      Aber die Zeitspanne zwischen Blätterfall (letztes Jahr glaub ich erst Anfang November) und Bodenfrost, der ins Erdreich geht, kann verdammt kurz sein für den Ginkgo, der sich mit den Wurzeln ja noch in die Erde eingraben muss.

      Im Frühjahr hat man schon etwas mehr Zeit – eben die zwischen Bodenfrost und dem Ausschlagen der Blätter. Der März ist den meisten Jahren der beste Monat, um den Ginkgo einzupflanzen. Anfang April geht meist auch noch.

      Viel Freude mit Ihrem Gingko Baum
      Angela

      Antworten
  11. 11 Jahre alten Baum in Topf umsiedeln?
    Hallo,

    wir haben einen großen G-Baum im Garten und er ist mind. 11 Jahre alt. Da wir nun umziehen und ihn mitnehmen wollen, muss er ausgeraben werden. Erstens: welches Gefäß (Breite, Höhe) müssen wir bereithalten, zweitens: wie müssen wir graben, womit ist zu rechnen (Pfahlwurzel oder breite Wurzeln, flache Wurzeln?)?

    Die neue Wohnung hat eien Dachterrasse, keinen Garten. Kann der dann im Pflanzkübel auf der Dachterrasse bleiben oder wird er uns eingehen?

    Grüße, Teresa

    Antworten
    • Ginkgo umpflanzen in Topf ?
      Hallo Teresa:

      mein Tipp:
      Lassen Sie den Ginkgo stehen wo er steht.

      Einen elfjährigen Ginkgo umpflanzen – würd ich als grenzwertig einschätzen.

      Kann gut gehen, wenn Sie gutes Werkzeug haben.

      Der Gingko hat in diesem Alter schon seine Pfahlwurzel – ca einen Meter – in der Erde verankert.

      Aber in einem Pflanzkübel fühlt er sich auf Dauer sicherlich nicht wohl. Vermutlich würde er nicht mal das erste Jahr überleben.

      Darum – wenn Sie ihn nicht stehen lassen wollen oder können (nicht jeder ist ja ein Gingko-Fan), dann suchen Sie einen Ort im Freien für ihn, an dem er auf Dauer heimisch werden kann und in Ehren gehalten wird.

      Amspruchsvoll ist er ja nicht.

      Grüße an Ihren 11-jährigen
      Angela

      Antworten
      • 11 jähriger Baum in Kübel umsiedeln
        Liebe Angela,

        wenn wir unseren Ginkgo wo er jetzt steht, lassen würden, dann würde er einfach weggebaggert werden. Also haben wir es gewagt, ihn auszugraben.

        In einem Durchmesser von fast 1,50m und gut einen Meter tief haben wir ihn ausgehoben und vorübergehend in einen riesigen Kübel mit frischer Erde und Nahrung gegeben. Die Pfahlwurzel war nicht stark ausgeprägt. Das liegt sicher an dem extrem steinig-lehmigen Boden bei uns,d ass er sich nur in seinem damaligen Pflanzloch ausgebreitet hat. Und das hat ihm nichts ausgemacht, so prächtig, wie er geworden ist!

        Also wollen wir es versuchen, dass er es in „Gefangenschaft“ also im Kübel schafft – und werden berichten, wie es ihm geht und ob es doch klappt, einen so alten Baum soeine Umstellung zuzumuten.

        Viele Grüße, Teresa!

        Antworten
        • Ginkgo
          Liebe Teresa;

          ja, wenn Ihr Ginkgo sonst weggebagggert werden würde …

          wünsch ich Ihnen und Ihrem 11-Jährigen gutes Gedeihen in der neuen Umgebung.

          Würd mich freuen, wenn Sie berichten, wie´s er gedeiht.

          Liebe Grüße
          Angela

          Antworten
  12. Ginkgo Neuling
    Hallo,

    ich habe einen Ginkgo geschenkt bekommen und leider gar keine Erfahrung mit diesem tollen Baum. Er ist aktuell im Topf und ca. 80cm hoch. Daher schonmal die Frage wie alt er wohl ist?
    Er hat 5 Äste, die nun schon etwas Grün austreiben.
    Ich möchte ihn gerne in den Garten pflanzen. Ist dafür schon groß
    und stark genug? Was sollte ich beachten?

    Lieben Dank und Gruss
    Carolin

    Antworten
    • Ginkgo 80 cm
      Hallo Carolin;

      mit 80 cm ist Ihr Ginkgo bestimmt schon über das Kleinkind-Alter hinaus – mindestens vier Jahre, vielleicht fünf. Er kann also schon in den Garten.

      Große Ansprüche stellt ein Ginkgo ja nicht an Nahrung und Licht. Er passt sich – besser als viele andere Bäume – den Bedingungen an, die er vorfindet.

      Ob im Text hab ich das wichtigste, was ein junger Ginkgo braucht, notiert. Vielleicht haben Sie ja zu diesem oder jenem Nachfragen ?

      Viel Freude mit Ihrem Ginkgo
      Angela

      Antworten
  13. Ginkgo
    Hallo,

    meine Tochter hat letztes Jahr einen Ginkgo im Topf geschenkt bekommen. Über Winter hatten wir versäumt ihn rein zu holen.
    Vor ein paar Wochen zeigten sich trotzdem erste Triebe, doch nach ein paar Tagen Nachtfrost sind die jetzt wie leblos.
    Soll ich ihn zurückschneiden?
    Wie kann ich ihn retten?
    Lg. Doro

    Antworten
    • Ginkgo retten
      Hallo Doro;

      bin mir nicht sicher, ob der Ginkgo noch zu retten ist.
      Er ist zwar sehr robust, aber wenn er gar keine Blätter mehr zum Atmen hat, dürfte es selbst für einen Ginkgo schwierig werden.

      Sind denn alle Blätter erfroren? Oder was meinen Sie mit „wie leblos“?

      Wie alt ist der Ginkgo jetzt bzw. (wenn Sie das nicht wissen), wie hoch ist er gewachsen?

      Und ist er jetzt noch immer im Topf oder in Erde gepflanzt?

      In Erde gepflanzt könnte er sich, wenn nicht zu klein ist, um den Winter zu überleben, sich am ehesten erholen.

      Viele Grüße
      Angela

      Antworten
      • Ginkgo retten
        Hallo Angela,

        es kamen kleine Knospen und die Äste (Triebe) sind wie walsch (weich und dörr). Die Knospen auch.

        Er ist 1,10m hoch und sitzt noch im Topf.

        Wie soll ich jetzt vorgehen?

        Lieben Dank für die Bemühungen

        Doro und Emely (Tochter)

        Antworten
        • Ginkgo auspflanzen
          Hallo Doro und Emely;

          wenn der Ginkgo schon so groß ist (1,10m), pflanzen Sie ihn in den Garten – den Wurzelballen mit frischer Erde ringsum versorgen.

          Am besten ein halbschattiges Plätzchen (nicht zu nahe an größere Bäume).

          Zurückschneiden würd ich nur, wenn ein Trieb / Ast vertrocknet ist, dann natürlich schon.

          Gießen Sie den Ginkgo ab und zu, sodass die Erde nicht gänzlich austrocknet – aber nicht zu viel, das mag er nicht.

          Und dann in Geduld üben. Spätestens im kommenden Frühjahr wird sich zeigen, ob und wie gut er sich erholt hat.

          Viel Glück mit Ihrem Ginkgo
          Angela

          Antworten
          • Ginkgo retten
            Hallo Angela,

            lieben Dank, das werden wir tun.

            Emely hat ihn zu ihrer Kommunion von einer guten Freundin bekommen.

            Jetzt hoffen wir.

            Nochmals Danke für den Tipp

            Doro und Emely

  14. Ginkgo jetzt pflanzen
    Hallo,

    können wir jetzt noch in der Baumschule einen „großen“ (2 m) kaufen und in den Garten pflanzen oder müssen wir bis zum Herbst warten?

    Danke im Voraus!
    Anke

    Antworten
    • Ginkgo in Garten einpflanzen
      Hallo Anke;

      Im Herbst oder Frühjahr wächst der Ginkgo schon leichter an.

      Aber gut gewässert und mit einem ausreichend großen Pflanzloch wächst der Gingko auch jetzt bzw. im Sommer an. Wenn er schon 2 m hoch ist, kann er das durchaus ab.

      Grüße an Ihren Ginkgo (in spe)
      Angela

      Antworten
  15. Ginkgo schwächelt
    Hallo,

    der Ginkgo, den ich zur Geburt meiner Tochter bekam, schwächelt plötzlich. Die Blätter sind kleiner als sonst getrieben und am Stamm sind die Blätter vertrocknet. Er ist jetzt 4 J. alt und steht schon so lange im Garten. Ich habe ihn noch nie gedüngt u im Frühjahr auch kaum gegossen. Jetzt bekommt das Beet natürlich Wasser. Der Boden ist in unserem Mietgarten ziemlich schlecht. (Viel Schotter u Sand, Staub). Im Beet steht auch noch ein Kirschbaum, ca 3m entfernt. Die Blätter des Ginkgos sahen immer sehr gelb aus u sehen wieder so aus.

    Soll ich ihn lieber in einen Topf/Kübel pflanzen? was kann ich tun, um ihn zu retten?

    Antworten
    • Ginkgo umpflanzen ?
      Hallo;

      immerhin hat Ihr Ginkgo ja überlebt trotz recht mickriger Bedingungen.

      Mit vier Jahren – da wird er vermutlich noch keine Pfahlwurzel ausgebildet haben. Hat er die erstmal, ist er sozusagen in trockenden Tüchern und sorgt für sich selbst.

      Bis dahin aber braucht er schon ein wenig Pflege – mäßig Wasser und auch ab und an ein wenig Düngung – vor allem wenn der Boden so nährstoffarm ist, wie Sie beschreiben.

      Kirschbaum gleich daneben – das klaut ihm natürlich einiges an Nährstoffen.

      Vielleicht finden Sie ein anderes Plätzchen im Garten, wo er keine direkten Nahrungskonkurenten und nährstoffreicheren Boden hat? Sie könnten, wenn der Boden so schlecht ist, ja auch Gartenerde kaufen und das Pflanzloch damit füllen.

      In einen Kübel – nur wenn´s gar nicht anders geht und auch das nur übergangsweise für 1 2 Jahre.

      Möge Ihr Gingko-Bäumchen gedeihen
      Angela

      Antworten
  16. Ginko wächst seltsam
    Hallo,

    mein Ginko ist nun 15 Jahre alt, eine Kübelpflanze auf dem Balkon und erst ca.1,50 m hoch. Dieses Jahr treibt er wie wild Äste, jedoch in die Halbschatten abgewante Seite, so das er sich durch das Übergewicht stark zu dieser Seite neigt. Nach oben Hat er schon seit 3 Jahren aufgehört zu wachsen. Noch eine Seltsamkeit, er kann die Blätter der neuen Triebe nicht genug mit Wasser versorgen, so das diese welk herunter hängen. Kann man diese Triebe jetzt schon verschneiden?

    Antworten
    • Ginkgo in Garten pflanzen
      Hallo Elle;

      15 Jahre und noch immer im Kübel. Hm, da dürfte sich ihr Ginkgo freuen, wenn er seine Wurzeln endlich in die Tiefe der Erde (Grundwasser, Pfahlwurzel) schlagen kann.

      Kübel, selbst wenn geräumig, sind für Ginkgos (so keine Bonsais) immer nur zeitweilige Zwischenlösungen.

      Schneiden – nein, schneiden Sie die frisch getriebenen Blätter nicht, auch nicht, wenn sie runterhängen. Die richten sich normalerweise wieder. Es sei denn, sie sind vertrocknet. Klar, dann schneiden.

      Wünsch ihrem Ginkgo Kraft
      Angela

      Antworten
      • Ginko wächst seltsam
        Hallo Angela,

        Danke für die Tips. Mein Ginko soll nächstes Frühjahr in die Freiheit entlassen werden. So lange muss er noch im Kübel (aber ca. 1 Kubikmeter Erde) fristen. Nein Blätter sind halt nur welk aber grün.

        liebe Grüße

        Antworten
  17. Ginkgobaum auslichten
    Ah vielen Dank – denke auch, einen Ginkgo braucht man höchstens mal auslichten. Regelmäßiges Ästeschneiden ist nicht nötig.

    Antworten
  18. Dünger
    Hallo
    welchen Dünger sollte man denn für seinen Ginkgo nehmen? Ich habe unseren vor 3 Jahren in den Garten ausgepflanzt, nachdem er auch ca 3 Jahre lang vorher im Kübel gut wuchs. Nun im Garten stagniert alles. Er ist schön grün, aber wächst nicht. Unser Boden ist leider auch nicht ganz optimal, da viel Steine und sehr fest. Was kann ich dem Bäumchen Gutes tun?

    Antworten
    • Gingko baum düngen?

      Hallo; 

      mit 6 Jahren ist Ihr Ginkgo ja noch recht jung. Und wenn er schön grün ist, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Dann braucht Ihr Ginkgo halt ein paar Jährchen, ehe seine Wurzeln so tief und breit gegraben hat, dass er sich selbst gut ernähren kann. 

      Sie müssen Ihren Gingko also nicht düngen, auch bei kargem Boden nicht. Der Gingko ist nicht umsonst der älteste Baum auf unserer Erde – sprich durchaus bewunderswert, was Anpassung betrifft. 

      Aber natürlich können Sie Ihren Gingko düngen. Zum Beispiel gerade jetzt im Herbst mit seinen eigenen Blättern.

      Oder wenn das noch nicht viele sind, mit Blättern von Obstbäumen, Haselnussbäumen.

      Walnussblätter nicht – die säuern den Boden, und sind für einen Walnuss natürlich oder auch für Rhodedendronsträucher geeignet. 

      Kompost ist auch gut oder Spänemulch. 

      BTW: Haben Sie Ihrem Gingko eine Baumscheibe gelassen – also nicht mit Rasen oder anderen Pflanzen bedeckten Boden rund um den Stamm? Das mag er auch – wie eigentlich fast alle jungen Bäumchen. 

      Aber wie gesagt: Auch wenn Sie das alles nicht machen – braucht Ihr Gingko halt ein paar Jahre länger, aber er wird gedeihen. 

      OK so?

      Gruß Angela 

       

      Antworten
  19. Hilfe,
    Meine Ginko war in einem Topf für zwei Jahre
    Verpflanzte ihn an einem sonnigen Ort im Garten, nach einem Sturm fand ich den Baum ohne Wurzeln liegend auf der Oberfläche des Gartens.
    Wie kann ich den Baum wieder zu neuem Wurzelwerk antreiben?

    Antworten

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