Die richtige Mülltrennung✔️Den Abfall richtig entsorgen

Eine richtige Mülltrennung ist für uns alle wichtig.

Dass eine richtige Mülltrennung wichtig ist, weiß bei uns in Deutschland inzwischen jedes Kind. Doch viele Menschen fragen sich immer mal wieder: Welcher Abfall gehört den nun in welche Tonne? Die Regeln für die richtige Mülltrennung erscheinen vielen unübersichtlich und kompliziert.

Denn die unterschiedlichen Tonnen und Produkte mit verschiedenen Materialien erschweren die tägliche Mülltrennung. Die richtige Mülltrennung ist wichtig, denn so kann man Ressourcen schonen und damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.  Im Folgenden klären wir die gängigsten Fragen und Unklarheiten zum Thema der richtigen Mülltrennung.

Die richtige Mülltrennung sortiert nach Tonnen

Papiertonne

In die Papiertonne gehört nur sauberes und trockenes Papier wie Zeitungen, Zeitschriften, Pappe und Briefumschläge ohne Plastikfolie. Benutzte Papiertaschentücher und Küchenrollen sowie beschichtetes Papier (unter anderem Tapete, Wachspapier, Fotos und Tetrapak) gehören nicht in die Papiertonne.

Schön sortierte Abfalltonnen

Biotonne / Kompost

In die Biotonne sollten Sie nur Reste entsorgen, die biologisch abbaubar und recycelbar sind. Dazu gehören beispielsweise: Obst und Gemüse, Nussschalen, Kaffeesatz, ungekochte Speisereste, Fallobst, Blumenabfälle sowie Haare. Wenn Sie auf dem Land wohnen oder einen Garten in der Nähe haben, brauchen Sie natürlich keine Biotonne. Statt dessen können Sie Obst, Gemüse & Co auf dem Kompost bringen.

Gelber Sack / Gelbe Tonne

Hier kommt nur Müll mit dem Recyclingzeichen (der Grüne Punkt) rein. Grundsätzlich umfasst dies Kunststoff, Aluminium, Weißblech, Schaumstoff und Tetrapak.

Hausmüll / Mülltonne

Die restlichen Abfallarten gehören in den Restmüll. So zum Beispiel Ruß, Dreck, gekochte Essensreste, Hygieneartikel, Bürsten, Rasierklingen, verschmutztes Papier, Tapete, Windeln, Klebeband und Pflaster.

Die richtige Mülltrennung ✔️Das darf nicht in den Müll!

Batterien

Batterien und Akkus dürfen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht im Hausmüll entsorgt werden, da sie teilweise Schwermetalle wie Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten. Diese führen zu großen Schäden für die Umwelt und das Trinkwasser, wenn sie in die Natur gelangen. Zudem enthalten Batterien und Akkus einige Rohstoffe wie Eisen, Zink, Mangan, Nickel und Silber, die eine ordnungsgemäße Entsorgung erfordern. Deshalb ist die Entsorgung von Altbatterien und Akkus gesetzlich geregelt: Supermärkte, Warenhäuser, Elektro-Fachgeschäfte und Tankstellen müssen die leeren Batterien zurücknehmen. Diese kümmern sich anschließend um die Rückgabe an den Hersteller.

Elektrogeräte

Elektrogeräte gehören ohne Ausnahme ins E-Recycling. Mit dem neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) muss ein Fachhandel ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern beim Kauf eines Elektrogerätes ein vergleichbares Altgerät kostenlos zurücknehmen und es fachgerecht verwerten. Für Kleingeräte wie Toaster und elektrische Zahnbürsten gilt das auch ohne Neukauf. Allerdings ist auch eine Entsorgung auf einem Wertstoff möglich.

Möbel

Da lackiertes Holz nicht verbrannt werden darf, erfolgt die Entsorgung der Möbel auf den Sperrmüll. Haben die Möbelstücke beispielsweise elektronische Bauteile wie eine LED-Beleuchtung, zählen die Möbelstücke gemäß der Neuregelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes zum Elektroschrott. Bei größeren oder sperrigen Möbeln bietet sich ein Containerdienst an, der den entsprechenden Container am Wunschort zur Verfügung stellt.

Medikamente

Medikamente werden fälschlicherweise oftmals in den Abfluss oder in der Toilette entsorgt – doch das kann gefährlich werden. Denn Kläranlagen können nicht alle Wirkstoffe entfernen, weshalb diese anschließend im Wasserkreislauf landen. Um das zu verhindern, sollten Sie Medikamente entweder bei städtischen Recyclinghöfen, Apotheken abgeben oder in den Restmüll entsorgen.

Entsorgung bei Fachbetrieben

Größere Mengen an Abfall können nicht einfach im Hausmüll entsorgt werden. Müll wie Bauschutt, Schrott oder Sondermüll sollten auf einem Wertstoffhof oder anderen Fachbetrieben entsorgt werden. Diese Betriebe sorgen für fachgerechtes Recycling und Entsorgung des Abfalls. Es bietet sich die Möglichkeit entstandenen Abfall selbst zu einem ausgewählten Entsorgungsfachbetriebe zu fahren oder auch einen Containerdienst zu nutzen.

Bildquellen:

© Andreas Riebling auf flickr.com / Melkmeisterin auf flickr.com

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