Auf der sicheren Seite sein oder wie Sie sich gegen Einbrecher schützen

Auf der sicheren Seite vor Einbrechern sein ist schon wünschenswert

Auf der sicheren Seite, was Diebe und Einbrecher betrifft, wollen Sie sehr vermutlich schon sein.

Wenn Sie eine Firma mit allem was man da so machen kann, beauftragen wollen - gut. 

Wenn nicht, warum auch immer, überlegen Sie sich selbst ein Konzept, wie sie auf die sichere Seite von Dieben kommen. 

Und Fakt ist, Sie können eine Menge tun.

Wir listen vor allem mal die kleineren Tricks dazu auf.

Sprich: Größere Anlagen, die man installieren lassen muss, lassen wir hier mal außen vor. 

Einbrechern das Leben schwer machen

Die Zahlen der Einbrüche, die jedes Jahr deutschlandweit erhoben werden, sind erschreckend wie ernüchternd zugleich. Denn der Anstieg allein in den vergangenen zwei Jahren ist drastisch und die Prognosen für die Zukunft sind nicht gerade rosig. Zwar gehen laut Statistik des Bundeskriminalamtes 2018 die Wohnungseinbrüche ab, doch generell ist Diebstahl aus Privatbesitz ganz oben auf der Agenda der Häufigkeit.

Aufklärungskampagnen, wie auch die gute Zusammenarbeit mit der Polizei haben schon zu einer erheblichen Verbesserung geführt. Doch diverse Selbstschutzmaßen sind immer noch die beste Devise, sich zumindest einigermaßen vor Einbruch und Diebstahl zu schützen. Desto effektiver diese Maßnahmen sind, umso geringer die Chance für Kriminelle. Muss ja nicht sein, dass sie mehr oder weniger freier Zutritt ins Haus haben.

Darauf sind Diebe besonders aus

Auf der sicheren Seite vor Einbrechern sein statt sie nicht mit Ihren Wertsachen entkommen zu lassenDas Diebesgut Krimineller hat im Grunde fast immer das gleiche Gesicht. In erster Linie sind es Dinge wie Bargeld, Wertgegenstände und Schmuck, die gestohlen werden. Deshalb rät die Polizei, dass wer hochwertigen Schmuck zuhause hat, ihn auch möglichst sicher in einem Wandtresor beispielsweise aufbewahrt.

Ihn einfach so in einer Schatulle im Schlafzimmer auf dem Schrank oder in Schubladen zu verstecken, wäre ein fataler und äußerst ärgerlicher Fehler. Denn genau dort und auch in Dosen und Schüsseln, oder Schalen in Küchenschränken und Co., suchen Diebe als erstes und ganz gezielt.

Das sichere Aufbewahren von Wertgegenständen wie auch der effektive Schutz vor Einbrechern macht es den Dieben schwer. Idealerweise sollte es schwierig und kompliziert, bis schier unmöglich für sie sein, an ihr Diebesgut zu gelangen.

Alle Wertgegenstände, die sich leicht transportieren lassen, sind für Einbrecher interessant. Elektrogeräte, Flachbildschirme, PCs, Laptops, oder auch teure Kaffeeautomaten und Saugroboter. Auch dies kann Diebesgut sein und desto mehr im Haushalt von diesen und anderen Dingen vorzufinden sind, umso besser für die Diebe.

Auf der sicheren Seite sein

Immer mehr Menschen im Privathaushalt wollen in Eigeninitiativen sich selbst schützen können. Grundsätzlich nicht verkehrt. Doch dabei ist es wichtig, dass insbesondere die technischen Anlagen, wie Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme auch professionell und richtig angebracht und installiert werden.

Die verschiedenen Einbruchschutz-Techniken stehen dabei im Vordergrund. Davon sollten Sie zumindest einige mal genauer sichten.  Die technische Ausstattung vieler Häuser, besonders von Neubauten, ist heutzutage auf dem modernsten Stand. Dazu gehört auch die Ausrüstung in Sachen Einbruchschutz.

Hierzu zählen etliche Möglichkeit, die jeder Eigentümer und Mieter in Anspruch nehmen kann. Sie zielen alle darauf ab, dass Sie ihr Hab und Gut vor Dieben schützen können.

Hier ein paar Beispiele:

  • Das Einsteckschloss mit Mehrfachverriegelung an der Eingangstüre. Sie werden von Versicherungen empfohlen und gelten als eine sehr hohe und effektive Sicherheitsmaßnahme.
  • Schließzylinder mit Anbohrschutz und Sicherheitskarten. So können  Diebe keine Schlüssel kopieren, noch das Schloss selbst anbohren.
  • Schließanlagen, die sich nur einem Generalschlüssel öffnen lassen, gelten als besonders sicher.
  • Das Sicherheitsblech oder der Sicherheitsbeschlag sind ebenfalls nie verkehrt.
  • Darüber hinaus ist eine Bändersicherung der ideale Schutz vor dem Aushebeln einer Türe.
  • Wer auf Nummer sicher gehen will kann noch einen Panzerriegel oder Querriegel anbringen lassen. So wird die gesamte Türbreite gesichert.
  • Bei Fenstern lassen sich Sicherungen, die speziell für Fenster oder auch Terrassentüren sind, anbringen.

Ja und Gitterroste für den Keller. Auch diese sollten Sie, absichern, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen. Sonst können Diebe über das Öffnen des Rosts in den Kellerschacht und schlussendlich in den Keller selbst gelangen. Das Kellerrost ist mit eines der beliebtesten Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher.

Augen auf, wachsam sein

Ein mit ganz wichtiger und äußerst erfolgreicher Schutz vor Einbrechern ist eine gute Nachbarschaft. Denn was dem Nachbarn sofort als sehr ungewöhnlich auffällt und ins Auge fällt, ist oftmals Gold wert. Das Blumen gießen lassen, wenn man in den Urlaub fährt. Die Rollos morgens und abends hoch- oder herunter zu lassen.

Eine Lichtquelle im Flur oder in der Küche täglich an- und ausschalten zu lassen und auch der Kontrollgang am Abend ums Haus herum oder in der Wohnung selbst. All diese Dinge können dazu beitragen, dass Sie die Sicherheit Ihres Eigenheims gewährleisten können. So haben es Diebe nicht mehr leicht, sondern schwer, einzusteigen und einzubrechen.

Denn oftmals handelt es sich bei den Diebesstreifzügen um ganze Wohnblocks und Viertel. Diese stehen auf der Liste der Diebe als potenzielle Ziele für ihre Einbrüche.

Krass ist auch, dass Diebe sich zum Beispiel Beerdigungen ausgucken, um sich ein Haus ins Visier zu nehmen. Wenn also sehr wahrscheinlich ist, dass die Bewohner außer Haus sind, schlagen sie zu. Diebe erfahren von Beerdigungen aus Anzeigen und schlagen hemmungslos zu.

Fazit Nachbarn: Auch mit der Wachsamkeit von Nachbarn sind Sie um ein gutes Stück mehr auf der sicheren Seite was Einbrecher betrifft.

Bildquellen:
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