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Die Eibenhecke & die Hecke aus Ulme
Eine Eibenhecke anstelle eines Zaunes kann eine wirklich lohneswerte Investition sein. Warum?
Eine Eibenhecke ist pflegearm und dicht. Auch ist sie ein immergrüner Schutz vor unerwünschten "Gästen". Und da Eiben als"unsterblich" gelten, sind sie für viele Menschen besonders attraktiv.
Das gilt umso mehr für das edle Holz der Eibe. Heute wird es besonders gern für magische Gegenstände wie Pendel aus Holz verwendet.
Eine Eibenhecke rund um den Garten
Als immergrüner Nadelbaum gilt die Eibe als Symbol für ewiges Leben. Ihren Ruf als Sinnbild für Unsterblichkeit hat die Eibe auch noch aus anderen Gründen:
- Eiben werden sehr alt, 2000 Jahre können sie werden. Eiben haben ein ausgedehntes Wurzelsystem. Aus ihrem Wurzelgeflecht können sie sich selbst dann regenerieren, wenn der Stamm zerstört oder oder verfault ist.
- Eiben sind wahre Überlebenskünstler. Sie wachsen im Schatten wie in der prallen Sonne. Sie überleben sogar auf felsigem Boden.
Giftige Eibenhecke
Abgesehen von dem roten Samenmantel sind alle Teile der Eibe giftig für den Menschen. Sie enthalten das giftige Alkaloid Taxin, das bei Menschen (und vielen anderen Säugetieren, insbesondere Pferden) zu Atemlähmung und Herzstillstand führt. Rehe, Hirsche und Hasen dagegen können sorglos an der Eibe knabbern.
Sie sind gegen das hochgiftige Taxin immun. Auch Vögel picken die roten Samen der Eibe ohne Schaden zu nehmen. Vorsicht ist daher bei Eibenhecken geboten, wenn Sie kleine Kinder oder Haustiere haben. Meiden müssen Sie eine Eibenhecke aber nur, wenn Sie gern Pferde halten möchten.
Alternativ oder erfänzend zur Hecke aus Eibe: Die schnell wachsende Hecke aus einer speziellen Ulmenart:
Pflegeleichte Eibenhecke
Da die Eibe so anspruchslos ist, ist sie die ideale Heckenpflanze. Die Pflanzen werden (mit Ballen) normalerweise in einer Größe von 20 bis 40 cm Höhe verkauft.
Bei einem durchschnittlichen Wuchs von ca 15 bis 25 cm pro Jahr dauert es vier fünf Jahre, bis Ihre Eibenhecke den Sichtschutz liefert, den Sie sich wünschen. Setzen Sie Ihre jungen Eibenpflanzen in einem Abstand von ca 40 cm. Für zehn Meter Hecke hätten Sie etwa 25 bis 30 junge Eibenpflanzen zu kaufen. Vorausplanung ist also angesagt.

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Sie können sich natürlich auch für kleinere Eibenpflanzen entscheiden. Die Anfangsinvestition an ist in diesem Fall geringer. Dafür dauert es dann drei vier Jahre länger bis sie Ihre Eibenhecke haben.
In den ersten zwei Jahren gießen Sie Ihre Eibenhecke bitte regelmäßig. Danach hat sich das für die Eibe typische Wurzelsystem herausgebildet, sodass sich Ihre Eibenhecke selbst mit allem versorgt was sie braucht.
Eibenhecke schneiden
Die Eibe ist auch deshalb eine besonders beliebte Heckenpflanze, weil sie sich sehr gut in Form schneiden lässt. Sie können beim Schneiden Ihrer Eibenhecke nicht viel falsch machen. Die Eibe verträgt sowohl einen radikalen Rückschnitt als auch ausgefallene Kunstformen.
Das Holz der Eibe ist hoch geschätzt
Das Holz der Eibe ist besonders fest und elastisch. Daher wurde es zu einem beliebten Schnitzholz, aus dem sich sogar Bogen und Musikinstrumente herstellen ließ.
Heute wird es z.B. beim Drechseln von magischen Pendeln verwendet. Das Holz lässt sich sehr zart und weich polieren. Außerdem hat das Holz der Eibe eine besonders schöne Maserung.
Dies ist der Hintergrund, warum die Eibe heute nur noch selten in natürlicher Umgebung anzutreffen ist. Das (zur Verarbeitung geeignete) Holz der Eibe ist so besonders selten und teuer geworden.






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