Welcher Härtegrad bei Matratzen ist der richtige?

Welchen Härtegrad hat wohl diese Matratze aus Stein?

Der Härtegrad bei Matratzen ist ein wichtiger Indikator für die individuell richtige Matratze. Und auch we tief und gut wir schlafen und wie ausgeruht und frisch wir am Morgen aufstehen, hängt durchaus vom richtigen Härtegrad unserer Matratze ab.

Eine gute Matratze hat einen sehr hohen Liegekomfort und stützt die Wirbelsäule während des Schlafes in jeder Position perfekt ab. Allerdings erfüllen nicht alle Matratzen diese Anforderungen. Es gibt sehr verschiedene Matratzenmodelle.

Sie alle haben bestimmte und eben auch unterschiedliche Eigenschaften. Und das ist natürlich kein Zufall. Menschen sind verschieden, schon mal was Größe und Gewicht betrifft. Es lohnt sich also, sich genau zu informieren, was für ein Härtegrad bei Matratzen am besten für Sie passt.

Welcher Härtegrad ist der richtige?

Matratzen haben unterschiedliche Härtegrade. Die Härtegrade werden in Stufen ausgewiesen, es gibt ganz weiche Matratzen mit dem Härtegrad H1 bis hin zu sehr festen und stabilen Matratzen mit dem Härtegrad H5.

Um die perfekte Matratzenhärte für sich herauszufinden, können Sie den Härtegrad mit dem BMI-Härtegradrechner messen. Dies erspart Ihnen, unnötiges Probeliegen im Bettengeschäft. Sie müssen sich auch nicht auf den Rat des Verkäufers oder die Bewertungen anderer Käufer verlassen, die für Sie nicht zutreffen müssen.

Matratzen haben nicht nur unterschiedliche Härtegrade, sondern sie verfügen oft auch über unterschiedlich harte Liegezonen. Solche Liegezonen unterstützen Schultern und Becken optimal, indem sie diese etwas einsinken lassen. An diesen Stellen ist die Rollmatratze leichter als an den anderen Stellen. Das sorgt für eine optimale Entlastung der Wirbelsäule, die durch diese unterschiedlich harten Bereiche stets in der besten Position gehalten wird.

Es gibt verschiedene Ausführungen von Liegezonen. Manche Matratzen haben nur drei Liegezonen, andere fünf und die hochwertigsten Matratzen haben sieben Liegezonen. Je mehr Liegezonen es gibt, desto besser wird die Wirbelsäule unterstützt. Für Menschen, die auf der Seite schlafen, ist dies besonders wichtig.

Was versteht man unter einer Rollmatratze

Eine Rollmatratze wird maschinell zusammengerollt und vakuumverpackt in ein sehr handliches Format gepresst. Dies geschieht unter hohem Druck mit dem sogenannten Roll-Pack-Verfahren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Matratze lässt sich sehr leicht transportieren.

Rollmatratzen werden meist aus Polyurethan (Kaltschaum) hergestellt, es gibt seltener auch Rollmatratzen aus Naturlatex und Rollmatratzen mit Federkern. Die Matratze ist 24 Stunden, nachdem sie ausgepackt wurde, völlig funktionsfähig und in ihrer endgültigen Form.

Wer gerne weich liegt ...

Jeder hat so seine Vorlieben was Bett und Matratze betrifft.

Jeder Mensch hat seine individuellen Vorlieben bei der Schlafposition und es gibt viele unterschiedliche Schlafgewohnheiten. Das liegt zum einen am unterschiedlichen Gewicht, aber auch an speziellen Angewohnheiten, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln.

Es gibt Rücken-, Bauch- und Seitenschläfer. Die Schlafgewohnheit hat auch Einfluss auf die Auswahl der Matratze. So gibt es unterschiedliche Matratzenhärtegrade und verschiedene Materialien, aus denen die Matratze gefertigt wurde. Wichtig für die Auswahl einer geeigneten Rollmatratze ist es, dass sie die Druckpunkte des Körpers beim Liegen optimal unterstützt und entlastet. Die sogenannte Druckpunktentlastung ist an den Schultern und im Bereich des Beckens wichtig.

Für Menschen, die gerne weich liegen und zudem nicht allzu schwer sind, ist die Rollmatratze bestens geeignet. Personen mit einem höheren Körpergewicht benötigen eher eine Matratze, die fester und stabiler ist. Die Kaltschaummatratze und die Taschenfederkernmatratze sorgen für mehr Stabilität beim Liegen. Ein weiterer Vorteil der Rollmatratze ist es, dass sie wesentlich kostengünstiger ist als die anderen Alternativen. Die Rollmatratze ist nicht sehr dick, sie ist nur 10 bis 15 Zentimeter hoch.

Fazit

Die Rollmatratze bietet eine ideale Liegefläche für die Wirbelsäule und sorgt damit für einen gesunden Schlaf. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Das sind die wichtigsten Vorteile der Rollmatratze:

  • Man kann eine Rollmatratze gut transportieren.
  • Man kann die Matratze einfach im Auto transportieren,
  • Sie hat einen günstigen Anschaffungspreis.
  • Die Matratze ist geeignet für Menschen, die nicht sehr schwer sind, oder zur Einrichtung eines Zimmers, das nicht so häufig genutzt wird
  • Die Rollmatratze besteht meistens aus Kaltschaum, der über sehr gute Liegeeigenschaften verfügt.
  • Die Matratze stützt sehr gut.
  • Sie hat eine hohe Punktelastizität.
  • Die Matratze sorgt für eine gute Durchlüftung.
  • Sie verfügt über eine hohe Anpassungsfähigkeit.

Achten Sie beim Kauf der Matratze unbedingt auf die Qualität der Materialien, denn der Herstellungsprozess lässt auch minderwertige Materialien zu. Insgesamt hat die Rollmatratze eine geringere Höhe als andere Matratzenmodelle, das kann dazu führen, dass sich die Matratze schneller durchliegt. Auch aus diesem Grund sollten Sie auf eine gute Qualität achten.

Bildquellen:

© Rolf Heinz von flickr.com / Sönke Städler von flickr.com

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