So funktioniert das Gewächshaus im Garten am besten

Gewächshaus im Garten von außen gesehen
Ein besonderes Erlebnis für einen leidenschaftlichen Gärtner ist wohl die erste Ernte. Ein eigenes Gewächshaus im Garten kann dafür oft sehr nützlich sein. Wenn man zum ersten Mal seine eigenen Früchte und Gemüse ernten und kosten kann - wow!

Säen, hüten, wässern, vor der Sonne oder vor Schnecken und Ameisen schützen, das ist viel Arbeit. Und nie weiß man sicher, ob sich Mühe lohnen wird.  Doch die erste richtige Ernte wird dann ein Highlight des Jahres. Man könnte auch sagen, sie ist die Belohnung für die Gartenarbeit und Pflege der Pflanzen.

Dass alle Zöglinge grundsätzlich in einem Treibhaus vorgezogen werden können und sogar, je nach Größenordung, auch dort heranreifen können, wissen Gärtner zu schätzen. Deshalb gibt es mittlerweile eine große Vielfalt an verschiedenen Treibhäusern und Tropenhäusern.

Es gibt sie sozusagen in allen Größen und auch Formen, die sich ein einem Garten gut aufbauen und aufstellen lassen. Begehbar, großzügig geschnitten und sogar auch clever an Hauswänden angelehnt und ins Umfeld integriert, sorgen die Gewächshäuser für Spaß und Freude und vor allem auch für gutes Gelingen.

Das Gewächshaus im Garten richtig bewässern

Es ist eigentlich kein Zauberwerk, wie Sie die Bewässerung im Gewächshaus organisieren können erfährt man zum Beispiel auf verschiedenen Quellen im Internet. Ob die Aufzucht eines kleinen Blütenmeeres, oder der herrlich duftende Kräutergarten oder das klassische Gemüsebeet. Im Gewächshaus selbst, egal in welcher Größenordnung auch immer, herrscht ein spezielles Mikroklima, welches grundsätzlich immer einen geregelten Nass-Trocken-Zyklus benötigt.

Gewächshaus von innen

Wer das nicht berücksichtigt in seinem kleinen Tropenhaus, muss mit Pilzbefall, Unkrautwucher und schlimmstenfalls dem Verdorren der Pflanzen rechnen. Denn die Hitzeentwicklung in diesen Treibhäusern, ist beachtlich. Hat man einige sonnige Tage am Stück, kann es im Gewächshaus richtig heiß werden. Und das sollte man genau kontrollieren. Denn selbst dann, wenn es draußen noch recht kalt ist, heizt sich ein Gewächshaus bei Sonne schon richtig auf.

Mit einer automatischen Bewässerung kann man sicherstellen, dass Luft- und Bodenfeuchte im Gewächshaus stets ein optimales Niveau halten. So finden die Pflanzen ideale Wachstumsbedingungen vor und können prächtig gedeihen.

Wer sich allerdings Zeit und Muße nehmen möchte, um sich täglich um seine kleinen Sprösslinge zu kümmern und sie zu umsorgen, der kann natürlich auch mit der Gießkanne loslegen und je nach Größe des Hauses auch mit dem Schlauch und einem Beregnungskopf bewässern.

Großes oder kleines Gewächshaus im Garten?

Es gibt unterschiedliche Formen und Größen und auch die Konstruktionen unterscheiden sich bei den einzelnen Gewächshäuser. So gibt es den Klassiker, das freistehende Gewächshaus, das begehbar ist und mit einer hohen Dachbelastung behaftet ist. Es ist mit Fallrohr, Dachrinne und vielen Fenstern und Luken versehen, die für die Freiluftsaison wichtig sind und auch für die richtige Belüftung. Variabel sind für solch ein Gewächshaus im Garten die Größe, die Dicke der Dämmung und Verglasung, oder auch Kunststoffelemente.

Kleines Gewächshaus

Dann gibt es das Pendant mit Mauersockel und auch in verschiedenen Ausführungen, das Hochbeetgewächshaus, das alle Vorteile eines Gewächshauses aufführt und schlussendlich auch die schräge Varianten, das Gewächshaus, welches an einer Hauswand angelehnt aufgebaut wird.

Sie nennen sich Anlehngewächshäuser und sind zwar deutlich schmaler als ihre Pendants, doch sie sind dennoch begehbar und erfüllen durchaus ihren Zweck. Kleine Tomaten Stauden, Gurken und Co. lassen sich dort ebenso hochziehen und ernten, wie auch Blumensorten und andere Pflanzen aller Arten.

Großes Gewächshaus

Wer genügend Platz und Raum im Garten hat, sollte ruhig die etwas größer Variante eines Gewächshauses nutzen. Zubehör hinsichtlich des Gewächshauses lässt sich gut in einer Gartentruhe verstauen. Denn der Spaß und die Leidenschaft am Säen und Ernten entwickelt sich sehr schnell und man kann es in der Regel kaum noch erwarten, die ersten Früchte selbst ernten zu können.

Grundlegend können auch tropische Pflanzen und Blumen, wie Orchideen und andere Tropenblumen dort bei guten Temperaturen vorgezogen werden. Wichtig ist, dass Strom- und Wasseranschlüsse in erreichbarer Nähe sind.

Bildquellen:

© Free-Photos auf Pixabay (beide Fotos)

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