Rollrasen selber verlegen

Rollrasen - soweit das Auge reicht. Auf solch einer riesigen Fläche artet das bequeme Rollrasen selber verlegen dann aber doch in Arbeit aus.
Rollrasen – soweit das Auge reicht. Auf solch einer riesigen Fläche artet das bequeme Rollrasen selber verlegen dann aber doch in Arbeit aus.

Rollrasen ist die beste Wahl, wenn eine Fläche schnell begrünt werden soll. Der Rollrasen ist unproblematisch und ist im Vergleich zur Aussaat rasch nutzbar. Man kann diese schnelle Variante, zu einem frischen grünen Rasen zu kommen, selbstredend auch online bestellen und man kann Rollrasen auch selber verlegen. Neben dem beliebten Freizeit- und Sportrasen gibt es auch weitere Rasenarten.

Vorteile von Rollrasen im Vergleich zum angesäten

Die Vorteile vom Rollrasen im Vergleich zu angesätem Rasen liegen klar auf der Hand. Man braucht ja lediglich eine bereits gefestigte Grasnarbe verlegen. Dadurch fallen alle Probleme weg, die bei der Aussaat von jungem Rasen so alle passieren können. Dazu gehört beispielsweise eine ungleichmäßige Aussaat. Ein anderes Problem sind die sogenannten Beikräuter, die schneller wachsen als die Rasensamen.

Da wäre zum Beispiel der Breitwegerich oder der Löwenzahn. Beides sind essbare und nützliche Kräuter – aber im Rasen will man sie normalerweise nicht so unbedingt haben. Am schlimmsten aber ist wohl die unverwüstliche Ackerwinde, eine, wie der Name es sagt, sich windende Pflanze. Sie breitet sich überall aus, sobald man sie nicht konsequent jätet und kann gerade Blumen und Sträucher schädigen.

Nicht beliebt, obgleich häufig Fakt, ist Löwenzahn im schönen grünen Rasen.

Ein weiterer Vorteil vom Rollrasen ist, dass er schneller benutzbar ist als frisch angesäter Rasen. Zwar dauert es auch einige Zeit, bis die Grasnarbe verwachsen ist, allerdings kann man den Rasen dann doch innerhalb weniger Wochen benutzen. Bei einer Aussaat kann es sein, dass es Monate dauert, bis man auf den Rasen treten oder gar Tische und Stühle auf ihn stellen kann.

Rollrasen selber verlegen – so geht´s

Ein weiterer Pluspunkt vom Rollrasen ist, dass er in der Regel problemlos selbst verlegt werden kann. Man kann ja Rollrasen bestellen im Internet und meist ist der sofort verlegbare Rasen dann auch recht bald da. Zum Rollrasen selber verlegen sind jedoch auch noch einige vorbereitende Arbeiten notwendig. Besonders wichtig ist, dass die Fläche vorher begradigt wurde. Dadurch wird verhindert, dass später im Rasen Unebenheiten bzw. Mulden sind, in denen sich etwa Staunässe bilden kann.

An Werkzeug wird lediglich ein Spaten bzw. ein scharfes Messer benötigt. Damit kann der Rollrasen zugeschnitten werden, damit er auch in jede Ecke passt. Zudem wird eine Walze benötigt, mit der abschließend über die verlegte Fläche gegangen wird. Damit wird sichergestellt, dass die Grasnarbe mit dem Boden Kontakt hat und auch gut anwachsen kann.

Wer später einen Mähroboter die Arbeit erledigen lässt oder ein Bewässerungssystem für den Boden hat, der sollte bereits vor dem Verlegen die entsprechende Infrastruktur schaffen.

Den Rollrasen pflegen – auch Rollrasen braucht natürlich Pflege

Im Schnitt dauert es bis zu zwei Wochen, dass sich die Grasnarbe im Untergrund verwurzelt hat. In dieser Zeit sollte die Fläche möglichst nicht betreten werden. Nach dem Verlegen wird der Rasen intensiv gewässert. Er muss mindestens wurzeltief durchfeuchtet sein, was bedeutet, dass bei anhaltender Trockenheit die Fläche möglicherweise mehrmals am Tag gewässert werden muss.

Nach etwa zehn Tagen wird der Rollrasen bereits das erste Mal gemäht. Die Halme werden auf etwa drei bis vier Zenteimeter gekürzt. Nach rund vier Wochen wird das erste Mal mit einem Langzeitdünger gedüngt. Wenn Sie Rollrasen selber verlegen, können Sie bereits nach rund zehn Wochen die Fläche mit dem grünen voll belasten.

Nachteile von Rollrasen – oder warum nimmt nicht jeder Rollrasen?

Zum Schluss noch ein Wort zu den Nachteilen von Rollrasen. Denn wo so viel Licht ist, da ist mit Sicherheit auch Schatten, das gilt auch für den Vergleich von Rollrasen und gesätem Rasen . Ein Nachteil von Rollrasen im Vergleich zu solchem Rasen, den man sät, ist schlicht und ergreifend der Preis. Rollrasen, gerade in größerer Fläche, kostet einiges mehr als Rasensamen. Je größer die Fläche des neuen Rasen, desto mehr fällt dieser Nachteil ins Gewicht.

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© Bild von Free-Photos auf Pixabay / S. Hermann & F. Richter auf Pixabay /

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