Reinigungsroboter richtig einsetzen

ReinigungsroboterBodenreinigungsroboter sind eine tolle Sache. Sowohl Saug-, als auch Wischroboter und Saug Wisch Roboter (Hybridmodelle) können sehr nützliche Helfer sein.

Immerhin fahren Sie völlig selbstständig durch die Wohnung und entfernen sämtliche Verschmutzungen.

Am Ende des Tages heißt das für den Endverbraucher: Mehr freie Zeit und weniger lästiges putzen. Oder?

Ganz so einfach ist die Rechnung leider nicht.

Denn es gibt zahlreiche Putzroboter auf dem Markt und am Ende des Tages sind zwei Dinge ganz entscheidend:

  • Der richtige Roboter wird gekauft
  • Der Roboter wird richtig eingesetzt

Wenn diese beiden Punkte beachtet werden, wird der entsprechende Endverbraucher definitiv weniger in Zukunft selbst putzen müssen.

Den richtigen Roboter kaufen

Es gibt eine ganze Menge Punkte, die man beim Kauf eines Reinigungsroboters beachten muss: Akkuleistung, Reinigungsart, Lautstärke, Navigation, Kapazität und und und. Das Wichtigste dabei vor allem:

Das Entscheidende ist nicht, dass hier überall nach maximalen Werten gestrebt wird. Das ist allein schon aus Preis-/Leistungssicht sehr sinn frei. Stattdessen sollte der Roboter genau so ausgestattet sein, dass er perfekt für die eigenen Räumlichkeiten geeignet ist.

Ein Wischroboter Test hilft dabei genau das Modell zu finden, das aus Preis-/Leistungssicht optimal für den Endverbraucher ist. Hier können diese nicht nur Modelle miteinander vergleichen, sondern auch alle wichtigen Tipps zum Kauf nachlesen.

Den Reinigungsroboter richtig einsetzen

Hat man erstmal den richtigen Bodenputzroboter gefunden, so gibt es trotzdem noch einige Punkte zu beachten. Denn von ganz alleine fährt der Roboter nicht reibungslos durch die Wohnung und am Ende soll das Ergebnis vor allem ja ohne zusätzlichen Aufwand des Verbrauchers gut werden.

Hier die Top 3 Tipps für den richtigen Einsatz eines Putzroboters:

Tipp 1: Planen Sie den Einsatz

Reinigungsroboter: Der Wischroboter fährt die Ladestation anEs macht wenig Sinn den Roboter einfach mal dann und wann einzuschalten und fahren zu lassen. Es ist durchaus sinnvoll, sich einen Putzplan zu machen. Dann kann man wunderbar alle Komponenten aufeinander abstimmen. Hier ein kleines Beispiel, wie man einen Saugroboter optimal einsetzen könnte.

  • Montag - Swiffen und Staub wischen
  • Dienstag - Saugroboter fahren lassen
  • Mittwoch - nass wischen
  • Freitag - Saugroboter fahren lassen

Im ersten Moment mag das vielleicht übertrieben klingen. Aber am Dienstag kann der Roboter sämtlichen am Boden liegenden Staub, der durch das swiffen und staub wischen entsteht, alleine reinigen. Am Mittwoch ist es dann sehr einfach einmal durch zu wischen, da die Böden vorgereinigt sind. Der Saugroboter sorgt dann am Freitag nochmal dafür, dass die Wohnung vor dem Wochenende sauber ist, falls Besuch ansteht.

Natürlich ist das nur eine von vielen Möglichkeiten, wie man einen Putzroboter einsetzen kann. Ein Plan unterstützt das Ganze aber definitiv.

Tipp 2: Stimmen Sie sich auf Akku und Kapazität ein

Jeder Putzroboter hat eine gewisse Akkuleistung und eine gewisse Kapazität (Schmutzwasser, Saugbehälter usw.). Diese Werte sollten natürlich so gewählt werden, dass sie zu den eigenen Räumlichkeiten passen.

Aber durch ein oder zwei kleine Tricks können diese Größen noch besser genutzt werden. Der Akku ist dafür ein gutes Beispiel. Dieser sollte immer voll geladen sein, bevor der Roboter startet. Denn wenn der Endverbraucher das Haus verlässt, um zur Arbeit zu fahren, sollte dem Roboter nicht nach wenigen Metern der Saft ausgehen.

Am besten ist es, einen Reinigungsroboter zu wählen, der sich selbstständig auflädt. Diese Roboter fahren bei niedrigem Akkustand alleine in die Ladestation und könnten somit quasi den ganzen Tag reinigen, auch wenn der Verbraucher nicht im Haus ist. Wäre da nicht die Wasserkapazität…

Saugroboter können in der Regel mehrere 100 Quadratmeter reinigen, bis der Saugbehälter geleert werden muss. Wischroboter besitzen einen Wassertank und schaffen oft nur um die 80-150 Quadratmeter bis der Endverbraucher selbst Hand anlegen muss.

Tipp daher: Planen Sie den Einsatz so, dass Sie nebenbei andere Dinge machen können, aber dennoch rechtzeitig nachfüllen können. Denn es macht keinen Sinn sich eine automatisierte Reinigungshilfe zu kaufen, wenn man daneben steht und auf den Roboter aufpassen muss. 

Auch hier gilt: Wer falsch putzt, putzt zwei mal.

Tipp 3: Hindernisse aus dem Weg räumen

Jeder Roboter hat so seine Schwächen. Es ist wichtig, herauszufinden, welche Schwächen der eigene Roboter hat. Frisst er sich an Kabeln fest? Darf der nicht auf Teppichen fahren? Oder gibt es generell Räume, in denen er nicht fahren sollte?

Es ist durchaus sinnvoll, die Räumlichkeiten vor dem Putzdurchgang entsprechend vorzubereiten. Machen Sie sich einfach einmal eine kleine Liste und setzen Sie die Dinge einfach am Abend zuvor um. Dann können Sie morgens einfach Ihren Helfer starten und ruhigen Gewissens in die Arbeit fahren.

Wichtig: Haben Sie im Raum Dinge, die eventuell umfallen können, wenn der Roboter dagegen fährt? Softboxen sind dafür ein gutes Beispiel. Wenn das der Fall ist, entfernen Sie die Gegenstände unbedingt vorher, damit nichts umfällt oder kaputt geht. Schließen Sie unbedingt auch alle Türen. Der Roboter sollte wenn möglich erst einen Raum vollständig reinigen, statt kreuz und quer durch die ganze Wohnung zu fahren.

Ein letzter Hinweis noch: Wischroboter sollten nur auf Holzböden fahren, die versiegelt sind. Sonst könnte das Reinigungswasser nachhaltigen Schaden anrichten. Außerdem sollten Sie keine aggressiven Reinigungsmittel in den Wassertank füllen.

Fazit: Ein Roboter ist zwar ein Selbstfahrer, aber kein Selbstläufer

Dieser Artikel soll völlig wertfrei sein. Ob Sie einen Roboter brauchen oder nicht, sollten Sie selbst für sich entscheiden. Wenn Sie das aber tun, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Roboter für die entsprechenden Räumlichkeiten geeignet ist. Außerdem sollten Sie kluge Vorbereitungen treffen, um dafür zu sorgen, dass der Roboter am Ende des Tages wirklich automatisiert reinigen kann.

Bildquellen:

alle Bilder © saug-wisch-roboter.de/

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