Lavendel im Garten

Lavendel Feld Lavendel in den Garten zu pflanzen, ist eine sehr gute Idee, wenn Sie ein sonniges Plätzchen für ihn haben.

Sonne vorausgesetzt ist Lavendel nicht nur pflegeleicht, sondern nützt Ihnen auf vielerlei Weise: 

Als Schmuck, für angenehmen Duft, als wirksamen Schutz in Ihrem Garten vor Ungeziefer und als leckeres Gewürz. 

Sie werden Ihren Lavendel lieben. Wenn Sie es nicht eh schon tun.


Fünf Gründe für eigenen Lavendel im Garten

Wenn Sie Lavendel in ihren Garten zwischen Ihre anderen Blumen pflanzen, zaubern sie sich eine duftende Oase und schützen auch Ihre anderen Lieblinge vor Schädlingen.

Besonders Rosen sind dankbar, wenn sie Lavendelpflanzen ganz in ihrer Nähe haben.

Lavendel enthält einige wertvolle ätherische Öle wie Geraniol, Cumarin, sowie einige Gerb- und Bitterstoffe. Mit etwas Geschick können Sie sich daher den Duft der Lavendelpflanzen das ganze Jahr destillieren. Lavendel Öl im Haus ist auch ein wirksames Mittelchen gegen Entzündungen und Verbrennungen.

Besonders nützlich sind  Lavendel Zweige (in Säckchen gefüllt) in Ihren Wäscheschrank. Sie sorgen für frischen Duft und schützen Ihre Wäsche vor Motten.

Die Blätter und die Blüten des Lavendel können sie auch in Gewürzmischungen verwenden. Sie geben Ihrer Küche ein Flair von Mittelmeer, Erholung und Entspannung.

Pflege des Lavendel im Garten

Lavendel BlüteSonne und Regen
Lavendel liebt einen vollsonnigen Standort. An halbsonnigen Arten (bis zur Mittagszeit oder ab der Mittagszeit) gedeiht in unseren Breiten nur die eine der über 20 Lavendelarten: Lavendula angstifolia. Wenig Wasser über längere Zeit zu bekommen, macht dem Lavendel nicht viel aus.

Als in Südfrankreich heimische Pflanze ist er an trockene Zeiten gut angepasst. Feuchtigkeit schadet dem Lavendel nicht. Nur dauerhaft mag er es gar nicht, nasse Wurzeln zu haben. 
 
Lavendel düngen
Düngen Sie Ihren Lavendel etwa alle zwei Wochen. Ein handelsüblicher Universaldünger ist dafür ausreichend.

Achten könnten Sie vielleicht darauf, dass der Dünger ausreichend Kalk enthält.  Dies sollte bei jedem Universaldünger der Fall sein. Lavendel mag kalkhaltigen Boden.

Die Lavendel - Pflanze in Ihrem Garten

Blüte und Rückschnitt bei Lavendel:
Die Rispen des Lavendel mit den kleine violetten Blüten können Sie im Juli und August in Ihrem Garten genießen. 

Da Lavendel eine mehrjährige Pflanze ist, können Sie die Pflanze ab dem zweiten Jahr als Busch halten. Verholzte Zweige schneiden Sie einfach Jahr für Jahr im Frühjahr stark zurück.

Wobei Sie beim Zurückschneiden jeden einzelnen Lavendelbusch genau beäugen sollten. In meinem Garten - ein extra Lavendelbeet - sprießen die 11 am selben Tag als Jungpflanzen eingesetzten Lavendel-Büsche völlig verschieden aus.

Einige Lavendel treiben schon im März an den Spitzen der alten Zweige kräftig aus, sodass ich sie nur sehr wenig beschneide. Bei anderen kommen keine frischen Triebe an den alten Zweigen, sondern aus direkt aus den Wurzeln. Bei diesen schneide ich die alten Zweige im April bis hinunter zum Wurzelstock zurück.

Lavendel überwintern
Da Lavendula angstifolia winterhart ist, sind ab dem zweiten Jahr nur wenige schützende Maßnahmen für den Winter erforderlich. Der wichtigste Schutz vor Frost für den Lavendel sind schlicht die alten Zweige. Stehen lassen und erst im April / Mai zurückschneiden.

Für Jungpflanzen sind weitere Schutzmaßnahmen vor Frost natürlich sinnvoll: Schützen Sie vor allem die Erde / Wurzelstock davor, durchzufrieren. Das können Sie gut mit Laub, Zweigen und Anhäufeln von Erde um den Wurzelstock tun. 

Lavendel vermehren
Lavendel können Sie recht leicht vermehren. Brechen Sie einfach einen Zweig vom verholzten Strauch ab und stecken ihn in die Erde. Der Lavendelzweig treibt besonders leicht neue Wurzeln aus. Natürlich geht das nicht immer ganz glatt. Aber wenn Sie einen kräftigen Zweig auswählen und ihn ein paar Tage in Wasser Wurzeln schlagen lassen, sollte es mit hoher Wahrscheinlichkeit klappen. 

Mehr zur Wirkung des Lavendel finden Sie auf der Website Zauber-Kraut.

© Helene Souza  / pixelio.de

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