Do it yourself: Heimwerken liegt im Trend

Do it yourself - Heimwerker Werkstatt

Kennen Sie das auch? Man geht durch ein Möbelgeschäft und denkt sich bei der miesen Verarbeitung vieler Einrichtungsgegenstände: das kann ich besser! Warum also viel Geld für schlechte Qualität ausgeben und nicht einfach selbst Hand anlegen?


Schließlich folgen deutschlandweit immer mehr Hobby-Heimwerker dem Trend „Do it yourself“. Allerdings haben in diesem Zusammenhang auch die Unfälle in privaten Haushalten zugenommen.

Jedes Jahr kommen schätzungsweise 300.000 Menschen zu Schaden bei dem Versuch, in den eigenen vier Wänden etwas zu reparieren, zu sanieren oder zu renovieren.

Das liegt mitunter daran, dass viele Hobby-Heimwerker unachtsam vorgehen und keine Arbeitsschutzkleidung tragen. Umso wichtiger ist es deshalb, in einem sicheren Umfeld zu arbeiten – wie Sie das Unfallrisiko in Ihrer privaten Werkstatt senken können, möchten wir an dieser Stelle einmal genauer erläutern.

Do it yourself - mit System

  1. Gut sortiert. Wenn in der Werkstatt das pure Chaos herrscht, verliert man nicht nur sehr schnell den Überblick, sondern erhöht das Unfallrisiko. Deshalb lautet das oberste Gebot: Ordnung halten! Das gelingt am besten, wenn jedes Werkzeug und jede Maschine seinen festen Platz hat.

    Kleinteile wie Nägel und Schrauben hingegen können in einem übersichtlichen Regal-, Schrank oder Wandsystem untergebracht werden – unter ab-in-die-box.de finden Sie eine große Auswahl dazu.
     
  2. Für Sicherheit sorgen. Sind alle Stolperfallen aus dem Weg geräumt, besteht immer noch die Gefahr, sich beim Arbeiten mit schweren Gerätschaften zu verletzen. Deshalb sollten Sie wenn irgend möglich eine angemessene Schutzkleidung tragen. Je nach Arbeit zum Beispiel einen Schutzhelm, Arbeitshandschuhe, eine Schutzbrille und auch einen Gehör- oder Atemschutz.

    Um das Unfallrisiko zu senken, sollten Sie außerdem, also zusätzlich, bei jeder körperlich anstrengenden Arbeiten regelmäßig Pausen einlegen, um Ihre Kräfte nicht über den Punkt hinaus zu verausgaben, bis zu dem Sie noch Herr über Muskeln und Kreislauf sind. 
     
  3. Konzentration auf die Arbeit. Laufen Sie nicht zwischen Wohnung und Werkstatt bzw. Arbeitsplatz hin und her, sondern konzentrieren sich ganz auf die Arbeit, die Sie gerade am Wickel haben. Für Profis ist das selbstverständlich, gehört eben zu ihrem Handwerk.

    Aber gerade beim D it yourself ist manch Hobby Handwerker schnell der Versuchung erlegen, nur mal eben kurz ein paar Handgriffe zu erledigen. Besser und eben auch sicherer ist es, wenn Sie sich die Arbeit so genau planen und organisieren, dass 


     
  4. Nach getaner Arbeit. Sind Sie fertig mit Ihrer Arbeit, räumen Sie Ihre Werkstatt bzw. Arbeitsplatz am besten gleich auf. Zum Beispiel feine Schmutzpartikel und Späne kehren Sie am besten gleich zusammen und entsorgen diese. Denn Staub und Dreck sieht im Übermaß nicht grad toll aus und reizt zudem die Augen und die Atemwege. 

    Es lohnt sich durchaus, sich solche kleinen Spielregeln zu installieren. Denn eine aufgeräumte Werkstatt 
    freut Sie nicht nur, wenn Sie das nächste Mal dort hin gehen und schafft Ihnen eine angenehme Arbeitsumgebung, sondern hilft Ihnen auch dabei, eine sinnvolle Grenze zwischen Arbeitsplatz bzw. Arbeitszeit und Wohnung bzw. Freizeit zu ziehen.

    Die können Sie natürlich selbst bestimmen, wichtig ist nur, dass Sie eine haben, auf die Sie sich auch verlassen können. 

    Und damit Sie die an der Arbeitskleidung haftenden Schmutzpartikel nicht in die Wohnung schleppen und vielleicht Ärger mit Ihrer besseren Hälfte bekommen, ziehen Sie sich vielleicht schon in der Werkstatt um.
TippWenn es um das Verlegen von Stromleitungen oder das Reparieren einer Steckdose geht, sollten Hobby-Handwerker ohne Elektriker-Kenntnisse in jedem Fall einen Fachmann engagieren. Die Gefahr eines lebensgefährlichen Stromschlags ist andernfalls einfach zu groß!

Bildquelle

Do it yourself - Heimwerker Werkstatt © istock.com/Photoservice

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