Teppich im Kinderzimmer - unbedingt schadstofffrei!

Für Kinder und auch Haustiere muss der Teppich im Kinderzimmer schadstofffrei sein!
Ein Teppich bringt eine gewisse Gemütlichkeit mit sich, das gilt natürlich auch für das Kinderzimmer. Er schützt zudem vor der Kälte des Fußbodens und bieten eine weiche Unterlage für die Kinder zum Spielen. Eltern tun ihren Kindern also erstmal etwas Gutes, wenn sie einen Teppich ins Kinderzimmer legen bzw. ihn verlegen lassen. Doch worauf sollte man unbedingt achten, wenn man einen Teppich im Kinderzimmer haben will? Welche besonderen Kriterien müssen Teppiche erfüllen, wenn sie für Kinder bzw. Kinderzimmer geeignet sein sollen?

Schadstofffrei soll der Teppich im Kinderzimmer sein!

Möbel, Spielzeuge, Kleidungsstücke - bei all diesen Artikeln achten Eltern besonders darauf, dass sie schadstofffrei sind. Daher sollten Sie auch bei der Auswahl des Teppichs für das Kinderzimmer unbedingt auf eine schadstofffreie Verarbeitung sowie Materialien, achten, die keinerlei Schadstoffe enthalten. Einen Einblick in die Schadstoffbelastung erhalten Sie, wenn Sie sich mit der Materialwahl auseinandersetzen. Teppiche aus Naturfasern stellen die beste Wahl dar. Schließlich werden die Naturfasern meist ausschließlich mit natürlichen Mitteln gefärbt, sodass eine geringe, bis keine Schadstoffbelastung auftritt.

Handgefertigt, gewebt - da sind keine Schadstoffe drin.

Entscheiden Sie sich für einen industriell gefertigten Teppich, gilt es unbedingt die Schadstoffbelastung anhand eines Zertifikates zu überprüfen. Schließlich dünsten Schadstoff aus, sodass die Luft im Kinderzimmer eine Belastung erfährt. Die Kinder atmen diese Schadstoffpartikel mit jedem Atemzug ein, können erkranken oder langfristige Folgen davontragen.

Hygienisch rein – So pflegen Sie den Teppich

Der Kinderteppich kann viele Jahre eine wunderschöne Zierde im Kinderzimmer darstellen. Hierzu bedarf es jedoch der richtigen Pflege. Die Pflege beinhaltet nicht nur das Absaugen von grobem Schmutz, sondern auch das Entfernen von tiefsitzenden Verschmutzungen, Bakterien und Erregern. Achten Sie daher drauf, in regelmäßigen Abständen eine Reinigung durchzuführen. Mindestens alle zwei Tage sollte der Teppich abgesaugt werden. Somit können Sie grobe Verschmutzungen entfernen. Sind Flecken vorhanden, die nicht mit dem Staubsauger gelöst werden können, bietet sich das Eintupfen von Seife an.

Die Seife reiben Sie sanft in den Teppich ein, bis die Verschmutzung verschwunden ist. Hierbei gilt es jedoch Vorsicht walten zu lassen: Sollten Sie einen Wollteppich besitzen, muss auf die Reinigung mit Wasser verzichtet werden. Das Einreiben von Wasser führt zu einer Verfilzung des Materials. Der Teppich wird hart und verliert an Weichheit. Wenn tiefsitzende Verschmutzungen vorhanden sind, bietet sich die Hilfe eines Experten an. Unter Teppichreiningung.de finden Sie Experten, die Sie bei der Säuberung des Teppichs unterstützen können.

Neben einfachen Tipps und Tricks, können Sie den Teppich auch zur professionellen Reinigung abgeben. Sprechen Sie das zuständige Personal darauf an, dass es sich um einen Kinderteppich handelt. Somit wird auf den Einsatz von schonenden Wirkstoffen geachtet.

Welche Materialien eignen sich fürs Kinderzimmer?

Doch welche Materialien eignen sich besonders gut für das Kinderzimmer? Hierbei gilt es einen Blick auf die restliche Einrichtung zu werfen. Achten Sie darauf, ein harmonisches Zusammenspiel aus Möbeln, Stoffen und Teppich zu erwirken. Somit bringen Sie Ruhe in das Kinderzimmer, welches meist aufgrund vieler Spielzeuge sehr unruhig und wild wirkt. Sehr gut geeignet sind Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Jute.

Diese Naturstoffe sind schadstofffrei, sodass es kein Problem darstellt, wenn der Nachwuchs den Teppich in den Mund zu nehmen versucht. Achten Sie auch auf die Rückseite des Teppichs. Diese sollte ebenso mit einem Naturmaterial bestückt sein. Synthetische Rückseitenstoffe bewirken meist, dass der Teppich luftundurchlässig wird. Auch das wäre für einen , was zu Feuchtigkeitsstau, Gerüchen oder gar Schimmel führen kann.

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© Bild von Bernhard Ugrinovich auf Pixabay / Vedran Brnjetic auf Pixabay

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