Ein schöner und gepflegter Rasen ... dank richtigem Rasenmäher

Rasen mäher ComicWer ein Grundstück hat, muss sich meistens auch um das Rasenmähen Gedanken machen.

Wer einen schönen und gepflegten Rasen möchte, kommt um diese Arbeit wohl nicht drum herum.

Je nach Grundstück kann das schon mal mehr oder weniger Arbeit machen.

Habe ich eine sehr große Fläche oder eine eher kleine?

Sind da viele Ecken und Kanten oder Bäume, Deko, Teiche zu umfahren?

Oder habe ich nur eine einfache Rasenfläche?

All das bestimmt den Aufwand des Mähens. Wenn man dann den richtigen Rasenmäher zur Hand hat, hilft das schon ungemein. Meistens hat man gedanklich bei dem Begriff "Rasenmäher" immer ein ähnliches Modell vor Augen.

Dabei ist die Vielzahl der Typen mit sehr unterschiedlichen Funktionsweisen immer größer geworden. Das hängt natürlich mit den Wünschen der Anwender zusammen und wie viel Geld man dafür bereit ist auszugeben.

Die verschiedenen Rasenmäher

Fest steht jedenfalls - normalerweise braucht ein Rasen um zu gedeihen, immer schön grün zu leuchten oder seinen Zweck als Spielwiese zu erfüllen, einen regelmäßigen Schnitt. Was im Sommer mitunter, zumal bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen, wenn man dem Gras beim Wachsen regelrecht zusehen kann, doch sehr in Arbeit ausarbeitet.

Da lohnt es sich schon, sich den Aufwand für das Mähen so weit wie möglich zu erleichtern. Ein schrottiger Rasenmäher kann einem das Leben so richtig verleiden - für einige kostbare Sommerstunden. 

Nun - Rasenmäher gibt es inzwischen, anders als zu Omas Zeiten, sehr viele und durchaus auch verschiedene. Aber nicht jeder ist für alles geeignet. Grob unterteilt sind Rasenmäher in elektrische oder mit Benzin betriebene Gartengeräte. Dazu kommen noch unterschiedliche Schneidevorrichtungen (z. B. Spindel- oder Sichelmäher, die den Rasen auf die gewünschte Länge kürzen können).

Welcher Rasenmäher ist der Richtige?

Eine grundsätzliche Frage ist: Benzin- oder Elektromotor? Ein mit Benzin betriebener Mäher eignet sich für Flächen ab 1000 m2. Dabei muss auch beachtet werden, dass die Benzinrasenmäher mehr Lärm und zusätzlich Abgase verursachen. Diese Rasenmäher gibt mit der Antriebsart 2-Takt und 4-Takt. Der 4-Takter ist schwerer aber dafür auch leistungsstärker als der 2-Takter.

Der Elektrorasenmäher arbeitet sehr leise und ist für kleinere Grünflächen oder Zierrasen bis etwa 500 m2 geeignet. Somit der ideale Mäher für dicht besiedelte Wohngebiete mit überschaubaren Gärten. Diese Mäher sind meist wartungsärmer als die Benziner und vom Handling her leichter. Auch die Anschaffungskosten fallen niedriger aus.

Allerdings muss man auf das Stromkabel achten (die Länge ist da zu berücksichtigen und natürlich muss man darauf achten, dass man nicht darüber fährt) und die Leistungsstärke fällt geringer aus als beim Benzinrasenmäher. Einen Überblick über die verschiedenen Modelle kann man im großen Elektrorasenmäher-Test bekommen.

Eine weitere Antriebsart wäre der Rasenmäher über Akkubetrieb. Diese sind auch sehr leise und mangels Kabel sehr flexibel einsetzbar. Vom Gewicht her leicht und dadurch handlich. Für große Rasenflächen und hohes Gras sind sie jedoch eher ungeeignet. Vom Preis her sind Akkurasenmäher ähnlich teuer wie ein Benzinrasenmäher.

Besondere Rasenmäher wären da noch der Rasenmähertraktor, Rasenmäherroboter, Walzenmäher oder der Luftkissenmäher sowie

  • Balkenmäher (geeignet für Weiden und Wiesen ab 20 cm Grashöhe)

  • Sichelmäher (geeignet für Spiel-/Gebrauchsrasen bis 15 cm Grashöhe)

  • Spindelmäher (geeignet für Zier-/Gebrauchsrasen bis 10 cm Grashöhe)

  • Mulchmäher (geeignet für Spiel-/Gebrauchsrasen bis 10 cm Grashöhe)

  • Tellermäher / Kreiselmäher (geeignet für Rasenflächen und Wiesen ab 15 cm Grashöhe)

Wer hätte also gedacht, dass man bei dem so simplen Thema Rasenmähen auf so viele Möglichkeiten stoßen könnte? Aber es ist doch gut zu wissen, dass es für jede Gelegenheit das passende Gerät gibt.

Bildquellen: 
@ Stefan Bayer / pixelio.de

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