Pflanzliche Arzneimittel beim führenden Spezialisten Dr. Schwabe
Kreuzotter - Höllenotter - Kupferotter
In diesem Jahr hat sich eine rabenschwarze Kreuzotter in meinem Garten häuslich eingerichtet. Sie hat einen eigenen Namen, wie es sich für ein so schönes Tier gehört: Höllenotter.
Die Kreuzotter ist in den letzten Jahren wieder häufiger anzutreffen. Erschrecken Sie sich nicht, wenn Sie in Ihrem Garten dieses schöne Tier entdecken. Kreuzottern sind scheu. Sie tun Ihnen nichts.
Was also tun, wenn sich diese bei uns heimische Schlangenart in Ihrem Garten einnistet:
Einfache Faustregel:
Tun Sie der Kreuzotter nichts, tut sie Ihnen auch nichts.
Woran erkennen Sie eine Kreuzotter?
Kreuzotter und Ringelnatter sind die beiden Schlangenarten, die in Deutschland heimisch sind. Sie sind, wenn Sie Mut´s genug sind, genauer hinzusehen, leicht zu unterscheiden. Seit einigen Jahren verbreitet sich die Kreuzotter wieder zusehens.
Daher kann es durchaus vorkommen, dass Sie in Ihrem Garten mit einer Kreuzotter Bekanntschaft schließen. Was sollten Sie für diesen Fall wissen?
- Die Kreuzotter unterscheidet sich von der Ringelnatter durch das deutlich sichtbare Zickzackband auf ihrem Rücken.
- Die Kreuzotter hat, anders als die Ringelnatter, senkrechte, schlitzförmige Pupillen.
- Der Leib der Kreuzotter, ist gedrungener und kürzer als der der Ringelnatter.
- Nur selten misst eine Kreuzotter mehr als 80 cm.
- Schließlich ist auch der Kopf der Kreuzotter deutlich vom übrigen Leib abgesetzt.
- Die Kreuzotter (lateinisch: Vipera berus) ist überwiegend tagaktiv. Nur wenn es sehr heiß ist, verlegt sie ihre Beutezüge auf die Zeit der Dämmerung.
- Sie ernährt sich vor allem von Mäusen, Fröschen und Eidechsen.
Kreuzotter Arten
Die Farben einer Kreuzotter haben ein ungewöhnlich großes Spektrum:
- weiß
- silber
- grüngrau
- gelbrot
- kupferrot (Kupferotter)
- rabenschwarz (Höllenotter)
In kühleren Gegenden bildet diese Schlange eher dunkle Farben aus. Sie tut das, um die Wärme der Sonne besser absorbieren zu können.
Besonders prächtig sind die ganz schwarzen und die kupferoten Exemplare der Kreuzotter. Laien halten diese schönen Tiere manchmal für eine eigene Schlangenart. Sie haben tatsächlich eigene Namen.
- Höllenotter
- Kupferotter
Doch unterscheiden sich Höllenottern und Kuupferottern von der Kreuzotter nur durch Färbung ihrer Haut.
Kreuzottern fotografieren
Besonders schöne Foto von Höllenottern hat Andreas Okrent auf der Insel Rügen geschossen. Nach eigener Aussage sind Kreuzottern seine Lieblingstiere. Was nützlich ist für Sie: Er stellt regelmäßig neue Bilder von seinen Streifzügen in der Gegend von Graal-Müritz (Ostsee) vor. Wunderschöne Schnappschüsse sind immer wieder das Ergebnis. Schauen Sie selbst:
http://www.das-naturforum.eu/forum/kreuzotter-der-thread-t-721.html
http://www.das-naturforum.eu/forum/hollenotter-der-thread-t-723.html
Übrigens: Vertrage ich mich nach wie vor prima mit der Höllenotter. Sie denkt gar nicht dran, mich zu beißen. Denk ich mir so, wenn Sie reißaus nimmt, sobald ich in die Nähe ihres Versteckes komme.
Die Kreuzotter ist scheu

Da Schlangen taub sind, sind sie zum Ausgleich auf die geringsten Erschütterungen des Erdbodens spezialisiert.
Wenn Sie wie ich eine Kreuzotter in ihrem Garten haben, brauchen Sie sich daher nicht übermäßig zu sorgen. Es reicht, wenn Sie wissen, wo ihre Kreuzotter sich vorzugsweise aufhält.
In diesem Bereich des Gartens sollten Sie aufmerksam auf den Boden sehen, wenn Sie ihn betreten. Dann wird auch die Kreuzotter anderes im Sinn haben als sich auf Sie zu stürzen. Das hat zwei Gründe:
- Kreuzottern sind Menschen und anderen Großsäugern gegenüber sehr scheu. Menschen gehören, klein wie Kreuzottern sind, nicht zu ihren Beutetieren. Daher greifen Kreuzottern einen Menschen instinktiv nicht an, sondern im Gegenteil: Flüchten aus seiner Nähe, insbesondere wenn er sich bewegt. Nur wenn Sie nach einer Kreuzotter treten oder schlagen, wird der Instinkt der Schlange umschlagen in Angriff.
- Eine Kreuzotter bildet nur relativ wenig Gift aus. Das Gift reicht nicht einmal so weit, ihre Beutetiere in der Regel mit Gift zu töten. Deshalb setzt dieses Tier sein Gift normalerweise (instinktiv) sehr sparsam ein. Nur so viel wie unbedingt nötig.
Für den Fall, dass Sie doch gebissen werden: Bleiben Sie ruhig. Die Giftinformationszentrale der Universität Bonn rät:
"Absolute Ruhigstellung der betroffenen Extremität (Schiene) und flache Lagerung. Kaffee oder Tee als Kreislaufstütze können nützlich sein. Sorgfältiger Transport zum Arzt oder in die nächste Klinik. Ruhe bewahren! Wunde nicht aussaugen oder ausschneiden, keine Stauungs- oder Kompressionsverbände!
Die generelle Gabe eines Schlangengift-Antiserums wird nicht mehr empfohlen, da die Gefahr eines Serumschocks größer sein kann als die Giftwirkung."
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/k-otter.html
- Anmelden um Kommentare zu schreiben




.jpg)